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Pro-russische Separatisten sollen OSZE-Beobachter drangsalieren | BR24

© pa/dpa/Mikhail Sokolov

OSZE-Beobachter inspizieren angegriffene Schule in Zaitsevo

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    Pro-russische Separatisten sollen OSZE-Beobachter drangsalieren

    Die USA haben den pro-russischen Separatisten in der Ostukraine "Gewalt und Drangsalierung" von OSZE-Beobachtern vorgeworfen. Washington sei deshalb "zutiefst beunruhigt", sagte Außenamtssprecherin Heather Nauert in der US-Hauptstadt.

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    Die Rebellen würden von Moskau "dirigiert, finanziert und trainiert". Es gebe ein "alarmierendes Muster von Gewalt und Schikanen".

    "Wir rufen Russland auf, seinen Einfluss geltend zu machen, um diese Kampagne der Einschüchterung zu beenden und den OSZE-Beobachtern entsprechend der Zusage freien, vollständigen und sicheren Zugang zu gewähren." Heather Nauert

    Am Dienstag hatte die OSZE-Mission mitgeteilt, zwei ihrer Beobachter seien 16 Kilometer nordöstlich von Donezk von unbekannten Bewaffneten beschossen worden. Verletzte gab es demnach nicht. Ab morgen soll eine unter Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vereinbarte Waffenruhe zur Getreideernte, die sogenannte Brotwaffenruhe, gelten. Seit Beginn des Konflikts im April 2014 wurden bereits mehr als 10.000 Menschen getötet.

    EU beschließt verlängerte Sanktionen gegen Russland

    Die EU-Staats- und Regierungschefs verlängerten derweil bei ihrem Gipfel in Brüssel die Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis Januar 2018. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) betonte, es gebe in der Ostukraine keine Fortschritte. Deshalb könnten die Sanktionen auch nicht gelockert werden. Die Strafmaßnahmen waren 2014 nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim verhängt worden.