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Reisewarnungen für weitere Gebiete in Europa | BR24

© picture alliance / Geisler-Fotopress

AA erklärt weitere europäische Regionen zu Risikogebieten

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    Reisewarnungen für weitere Gebiete in Europa

    Kroatien, Prag, neue Gebiete in Frankreich – das Auswärtige Amt hat weitere Reisewarnungen für Europa ausgesprochen. Jene für Nicht-EU-Staaten wurden zudem verlängert. Das weltweite Infektionsgeschehen mache das erforderlich, sagte eine Sprecherin.

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    Das Auswärtige Amt hat weitere Regionen in Europa zur Risikogebieten erklärt und Reisewarnungen ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem Genf, Prag und Dubrovnik. Auch für Frankreich gelten ab sofort weitere Regionen als risikoreich. Neben der Île-de-France, Provence-Alpes-Côte-d’Azur an der Mittelmeerküste sind jetzt auch die Regionen Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes und die Insel Korsika betroffen. Das Département Bas-Rhin im Elsass hat das Auswärtige Amt nicht genannt. Dort steigen die Infektionszahlen zwar ebenfalls, in Frankreich gilt es seit Montag als Gebiet mit "aktiver Viruszirkulation", diese Entwicklung bleibt aus deutscher Sicht allerdings vorerst folgenlos.

    Ebenso warnt das Auswärtige Amt nun vor Reisen in die Schweizer Kantone Genf und Waadt. Auch die tschechische Hauptstadt Prag steht jetzt mit auf der Liste. Zudem kamen weitere Gebiete in Kroatien hinzu: Dubrovnik-Neretva und Požega-Slawonien. Zuvor waren bereits die Regionen Zadar, Šibenik-Knin sowie Split-Dalmatien betroffen.

    Neuinfektionen steigen auch in Deutschland

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigt derzeit europaweit, aber auch in Deutschland. Die Gesundheitsämter haben innerhalb eines Tages 1.892 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Ein deutlicher Anstieg innerhalb von 24 Stunden, da meldeten die Behörden noch 1.176 neue positive Coronavirus-Befunde. Angesichts dieser Entwicklungen hatte Gesundheitsminister Jens Spahn am vergangenen Wochenende die Bundesbürger dazu aufgerufen, die kommenden Herbstferien im Inland zu planen und auch der Weihnachtsurlaub solle lieber hierzulande verbracht werden, so Spahn.

    Neue Risikogebiete: was heißt das?

    Eine Reisewarnung ist kein Reiseverbot, eine abschreckende Wirkung ist dennoch beabsichtigt. Die Warnung ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Eine Reisewarnung ist unabhängig von der Einstufung von Ländern als Risikogebiet.

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