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Polizei-Einsatz: Wehrmachtsuniformen und Waffen beschlagnahmt | BR24

© pa/dpa

Symbolbild von Polizei-Autos im Einsatz

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    Polizei-Einsatz: Wehrmachtsuniformen und Waffen beschlagnahmt

    Mit einem Großaufgebot ist die Polizei in Bayern und Baden-Württemberg gegen eine Gruppe vorgegangen, die in Wehrmachtsuniformen und mit Waffen Krieg gespielt haben soll. Aufgefallen war zuvor eine Gruppe Bewaffneter in Wehrmachtsuniform in Biberach.

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    Rund 400 Polizisten, darunter auch Spezialkräfte, durchsuchten am Donnerstag 17 Wohnungen und ein Waldstück nach Beweismitteln, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Gegen 19 Beschuldigte werde unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt. Sie sollen mit Wehrmachtsuniformen und verbotenen Waffen Krieg gespielt haben.

    Die Männer und Frauen im Alter zwischen 27 und 77 Jahren sollen weder Genehmigungen für ihre Treffen noch zum Führen der Waffen gehabt haben. Die Ermittler beschlagnahmten unter anderem Computer, eine Vielzahl an Waffen, Munition, Uniformteilen, Fahrzeugen und verfassungsfeindlichen Symbolen.

    Umfassende Durchsuchungen in Bayern und Baden-Württemberg

    Die Durchsuchungen fanden laut Polizei in München, den Landkreisen Augsburg, Biberach, Esslingen, Günzburg, Kempten, Sigmaringen, Tübingen und Ostallgäu sowie dem Ostalb- und Rems-Murr-Kreis statt.

    Sprengstoffexperten begutachteten sichergestellte Granaten, zwei Zündkapseln wurden kontrolliert gesprengt. Bei den Einsätzen in den Landkreisen Esslingen, Sigmaringen und Rems-Murr waren Lastwagen nötig, um die entdeckten Waffen abzutransportieren. Sachverständige sollen nun klären, ob die Waffen echt sind. Auslöser der Ermittlungen war laut Polizei ein Hinweis auf eine Gruppe Bewaffneter in Wehrmachtsuniformen, die sich in einem Gebäude im Landkreis Biberach getroffen haben soll.

    Schlag "gegen extremistische Bestrebungen"

    Die Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach von einem "guten, harten Schlag gegen extremistische Bestrebungen". Die Hintergründe würden nun genauestens durchleuchtet, kündigte er an.

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