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Philippinen: Vulkan Taal bleibt weiter gefährlich | BR24

© REUTERS / ELOISA LOPEZ

Anwohner beobachten den Vulkan Taal

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Philippinen: Vulkan Taal bleibt weiter gefährlich

Experten rechnen jederzeit mit einem "gefährlichen, explosiven Ausbruch" des Vulkans Taal. Der Berg spuckt weiter Lava und Asche. Es gilt die Warnstufe 4 von 5. Die Menschen werden davor gewarnt, in Häuser in der Nähe des Vulkans zurückzukehren.

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Asche und Lava spuckt der Vulkan Taal auf den Philippinen: Das seismologische Institut Phivolcs erklärte, innerhalb von Stunden oder Tagen sei ein Ausbruch von Taal möglich. Um die 45.000 Menschen hatten sich in Sicherheit gebracht, doch die Situation ist brisant. Innerhalb eines Radius von 14 Kilometern um den Vulkan leben nach UN-Schätzungen fast 460.000 Menschen.

"Die Gefahr ist immer noch da"

Phivolcs-Chef Renato Solidum warnte davor, diese Zone zu betreten. Bedrohlich könnte eine Mischung aus heißer Asche, Lava und Gas werden, wenn diese vom Krater aus über den dortigen See über die Städte rollt. "Die Bewohner dürfen noch nicht zurückkehren, die Gefahr ist immer noch da", sagte Solidum. Auch Erdrutsche sind demnach möglich.

Der Berg ist so aktiv wie lange nicht

Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Der Vulkan ist derzeit so aktiv wie seit 40 Jahren nicht, seit Sonntag wurden laut Phivolcs mehr als 200 vulkanische Beben registriert. Am Flughafen von Manila war am Montag wegen des Ascheregens der Betrieb zeitweise eingestellt worden. Die Wolke aus dem Vulkan reichte in den vergangenen Tagen bis zu 15 Kilometer in die Höhe. Die meisten Hotels, Restaurants und Geschäfte in der Gegend schlossen. Auch Touristen brachten sich in Sicherheit. Auf Bildern war zu sehen, wie Blitze die Vulkanwolke durchzogen.

Der Taal ist historisch gesehen nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bislang letzte große Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 - damals starben mehr als 1.300 Menschen. Die Philippinen mit rund 100 Millionen Einwohnern liegen auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen.

© REUTERS / ELOISA LOPEZ

Die Menschen leiden unter dem Ascheregen

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Viele Einwohner wurden evakuiert

© REUTERS / JEROME AUSTRIA ABUAN

Die Region ist mit Asche bedeckt ...

© REUTERS / ELOISA LOPEZ

... wie auch dieses Riesenrad

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