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Philippinen: US-Bürgerin schmuggelt Baby in Umhängetasche | BR24

© pattilabelle

Blaulicht auf einem Polizeiauto in dunkler Umgebung

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    Philippinen: US-Bürgerin schmuggelt Baby in Umhängetasche

    Eine 46-jährige US-Bürgerin versucht auf den Philippinen ein Baby in einer Umhängetausche außer Landes zu schmuggeln. Erst am Abfluggate am Flughafen Manila wird sie aufgehalten - und von der Polizei festgenommen.

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    Die philippinischen Behörden haben Anklage gegen eine US-Bürgerin wegen Menschenhandels erhoben. Die 46-Jährige wurde am Mittwoch am Flughafen von Manila festgenommen, als sie versucht haben soll, ein sechs Tage altes Baby in einer Umhängetasche außer Landes zu bringen.

    US-Bürgerin passiert mit geschmuggeltem Baby alle Kontrollen

    Die Frau soll keine gültigen Papiere für den Jungen dabei gehabt haben. Dennoch schaffte sie es durch die Sicherheitskontrollen und wurde erst am Abfluggate vom Bodenpersonal aufgehalten. Laut Ermittlern trug sie "einen Säugling in einer Umhängetasche", als sie versuchte, in einen Flieger auf dem Weg zurück in die USA zu steigen.

    Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Menschenhandels. Im Falle einer Verurteilung droht der Verdächtigen eine jahrzehntelange Haftstrafe.

    Weg des philippinischen Babys zu US-Bürgerin noch unklar

    Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mutter des Babys philippinische Staatsangehörige ist. Der Junge, der sich jetzt in der Obhut der Behörden befindet, soll aus dem Süden des Landes nach Manila geflogen worden sein. Wie genau die US-Bürgerin an das Baby gekommen ist, werde noch untersucht.