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Parteitag der US-Demokraten: "Trump ist der falsche Präsident" | BR24

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Zum Auftakt ihres Treffens, auf dem Joe Biden als Präsidentschaftskandidat nominiert werden soll, hatten die Redner US-Präsident Trump im Visier. Er beherrsche den Job nicht, warf Ex-First-Lady Michelle Obama ihm vor.

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Parteitag der US-Demokraten: "Trump ist der falsche Präsident"

Beim ersten Abend des Parteitages der US-Demokraten hat der liberale Senator Sanders seine Anhänger zur Unterstützung des designierten Kandidaten Biden aufgerufen. Star des Abends war aber - wieder einmal - die ehemalige First Lady Michelle Obama.

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Die frühere First Lady Michelle Obama hat vernichtende Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt und zur Wahl von dessen Herausforderer Joe Biden aufgerufen. "Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land", sagte die Ehefrau von Ex-Präsident Barack Obama in ihrem Redebeitrag für den Parteitag der Demokraten in Milwaukee (Wisconsin).

Trump habe mehr als genug Zeit gehabt zu beweisen, dass er der Aufgabe gewachsen sei, er sei aber "ganz klar überfordert". Bei dem bis Donnerstag andauernden Parteitag der Demokraten wird Biden zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl am 3. November gekürt.

Eine Halskette als Appell

"Präsident zu sein ändert nicht, wer du bist. Es offenbart, wer du bist", sagte Obama. Unter dem Republikaner Trump herrschten "Chaos, Spaltung und ein totaler und völliger Mangel an Empathie" im Weißen Haus. "Wenn Sie glauben, dass die Dinge unmöglich noch schlimmer werden können, vertrauen Sie mir, das können sie. Und das werden sie, wenn wir bei dieser Wahl nichts ändern. Wenn wir irgendeine Hoffnung haben, dieses Chaos zu beenden, dann müssen wir für Joe Biden stimmen, als ob unsere Leben davon abhängen."

Michelle Obama trug eine Halskette, die bei genauem Hinsehen ein Aufruf zum Wählen war: Vier Buchstaben ergaben das Wort "Vote". Der Demokrat Barack Obama war Trumps Vorgänger im Weißen Haus. Biden war Barack Obamas Vizepräsident.

Sanders wirbt für Einigkeit

Vor der Rede der ehemaligen First Lady hatte bereits der linke Senator Bernie Sanders aus dem Bundesstaat Vermont seine Anhänger zur Unterstützung Bidens aufgerufen. Auch Sanders hatte sich wie schon 2016 erneut um die Kandidatur der Demokraten beworben, hatte jedoch in den Vorwahlen deutlich weniger Stimmen als Biden bekommen.

"Bei dieser Wahl geht es um den Erhalt unserer Demokratie", sagte Sanders bei seiner aus Burlington übertragenen Rede. "Wir müssen zusammenkommen, Donald Trump besiegen und Joe Biden und Kamala Harris zu unserem nächsten Präsidenten und unserer nächsten Vizepräsidentin machen."

Parteitage in diesem Jahr virtuell

Traditionell sind die Parteitage Mega-Events im US-Wahlkampf und sollen den Enthusiasmus für die Kandidaten anheizen. Wegen der Corona-Pandemie veranstalten die Demokraten ihren dieses Jahr weitgehend virtuell: Aufgezogen war das zweistündige Abendprogramm wie eine TV-Show, durch die die Schauspielerin Eva Longoria Bastón führte. Auch die Republikaner haben ihre Planungen für den Parteitag kommende Woche umgeworfen, das Programm ist aber noch weitgehend unklar.

Umfragen sehen Biden derzeit in Führung, allerdings haben diese wegen des komplizierten Wahlsystems in den USA nur begrenzte Aussagekraft. Trump war unmittelbar vor dem offiziellen Start des Parteitags am Montag drei Mal vor Anhängern aufgetreten - zwei Mal in Minnesota und einmal in Wisconsin.

Für die nächsten Tage sind weitere Auftritte geplant, ebenfalls in sogenannten Swing States, die bei der Wahl besonders umkämpft sind. Trump machte deutlich, dass er eine Niederlage bei der Wahl nur im Fall von Wahlmanipulationen für möglich hält: "Der einzige Weg, wie wir diese Wahl verlieren werden, ist, wenn die Wahl manipuliert wird."

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