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Parteitag der Republikaner: Donald Trump und das andere Amerika | BR24

© Torsten Teichmann/ARD

US-Präsident Trump nimmt Nominierung der Republikaner an

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Parteitag der Republikaner: Donald Trump und das andere Amerika

In einer Rede vor dem Weißen Haus hat US-Präsident Trump die Nominierung seiner Partei für eine zweite Amtszeit angenommen. Er nutzte die Bühne, um ein düsteres Bild Amerikas unter seinem Herausforderer Biden zu zeichnen.

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Ivanka Trump kündigte ihren Vater als Präsident des Volkes an. Jedenfalls hielt Donald Trump seine Rede - anders als Herausforderer Joe Biden - nicht allein vor einer Kamera, sondern vor Hunderten Gästen im Südgarten des Weißen Hauses. Die kommende Wahl entscheide darüber, ob man den "American Way of Life" verteidigen könne oder er von einer radikalen Bewegung zerstört werde. Die Demokraten würden immer die wirtschaftliche, ethnische und soziale Ungleichheit im Land kritisieren, erklärte Trump. Aber warum wollten sie dann das Land führen, wenn sie es so zerstörten.

Trump will zehn Millionen Jobs in zehn Monaten schaffen

In einem Clip versprach die Trump-Administration, im Fall der Wiederwahl innerhalb von zehn Monaten zehn Millionen neue Jobs zu schaffen. Man werde in die Infrastruktur in den USA investieren - ein Vorhaben, dass Trump immer wieder versprochen hatte. Die USA sollen außerdem unabhängig von China werden.

Trump wurde am letzten Abend des virtuellen Parteitags als Präsident gezeigt, der auch ursprünglich demokratische Themen anpackt, wie eine zweite Chance für Straftäter oder eine dauerhafte finanzielle Unterstützung für traditionell schwarze Colleges. Bewohner von öffentlich finanzierten Apartmentblöcken in New York dankten Trump für zusätzliches Geld.

Ton für den Wahlkampf ist gesetzt

Gleichzeitig hielten die Republikaner bis zum Schluss ihre Warnung vor den US-Demokraten aufrecht. Der republikanische Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell warnte, die Demokraten wollten der Polizei das Geld streichen und Amerikanern das Recht auf Waffenbesitz wegnehmen. Sie würden illegalen Einwanderern eine kostenfreie Gesundheitsversorgung garantieren, aber ungeborenes amerikanisches Leben nicht schützen.

Damit ist der Ton für den Wahlkampf gesetzt. Der beginnt traditionell nach Labour Day, also nach dem 3. September.

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