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Lebensmittelgeschäfte erwarten großen Kundenandrang am Karsamstag.

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    Oster-Lockdown: Handel erwartet Kundenansturm am Karsamstag

    In fünf Tagen nur einen Tag, um den Kühlschrank aufzufüllen? Da müssen die Verbraucher dieses Jahr an Ostern wohl durch. Der Handel will am Karsamstag für volle Regale sorgen - hält von der Maßnahme aber wenig.

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    • BR24 Redaktion

    In Supermärkten und Discountern müssen sich Kunden und Betreiber am Mittwoch und Samstag vor Ostern auf größeren Andrang einstellen. Grund ist die von Bund und Ländern geplante Schließung des Einzelhandels am Gründonnerstag. Sie ist Teil der Beschlüsse für zusätzliche Ruhetage um Ostern, um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu bremsen.

    Tage vor Gründonnerstag zum Einkaufen nutzen

    "Die Kunden können sich darauf verlassen, dass die Warenversorgung gesichert ist und am Ostersamstag ein sicherer Einkauf unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich sein wird", teilte die Rewe-Gruppe am Dienstag mit. Wo immer möglich, sollten die Kunden aber schon die Tage vor Gründonnerstag zum Einkaufen nutzen. Abholservices und Lieferdienste böten Alternativen zum Einkauf im Markt.

    Handelsverband: geringe Infektionsgefahr beim Einkaufen

    Der Handelsverband Deutschland nannte die Schließung am Gründonnerstag kontraproduktiv. Die Branchenvertretung kritisiert auch die Verlängerung der Corona-Beschränkungen bis Mitte April. "Bund und Länder agieren nur noch im Tunnelmodus", sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Sie konzentrierten sich auf Infektionszahlen, nicht aber auf die tatsächliche Infektionsgefahr beim Einkaufen. Diese sei gering.

    Bundesregierung: "zu Hause bleiben"

    Grund für Schließungen im Handel ist allerdings nicht nur die Infektionsgefahr in einzelnen Geschäften. Die Bundesregierung verweist auch auf die Folgen für die generelle Mobilität, wenn mehr Menschen in Bussen, Bahnen und Fußgängerzonen unterwegs sind. Von Gründonnerstag bis Ostermontag sind die Menschen aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Ansammlungen sind verboten.

    Corona-Lockdown hinterlässt tiefe Spuren im Handel

    Der Handel fordert dagegen, alle Geschäfte wieder zu öffnen und dabei Hygienekonzepte strikt einzuhalten. Im Nicht-Lebensmittelhandel hinterlasse der seit drei Monaten andauernde Lockdown tiefe Spuren. Gut jeder zweite Händler von Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sehe sich in Insolvenzgefahr.

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