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Ost-Rentner holen auf | BR24

© picture alliance / Silas Stein//dpa

2 Rentner gehen einkaufen

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    Ost-Rentner holen auf

    Die Renten sollen Mitte des Jahres um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent im Osten steigen. Das teilte das Bundessozialministerium mit. Damit beträgt der aktuelle Ost-Rentenwert nun 95,7 Prozent des Rentenwerts West.

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    Bisher lag der Rentenwert im Osten bei 94,1 Prozent des Rentenwerts im Westen.

    Ende vergangenen Jahres hatte die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) den Anstieg auf um die 2,0 Prozent prognostiziert. Nach ihren Angaben dürften die Renten auch in den folgenden Jahren etwa in dieser Größenordnung zulegen. Die Anhebung orientiert sich an der Lohnentwicklung.

    2016 wurden Renten besonders stark angehoben

    2016 wurden die Renten um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten angehoben, so stark wie seit 23 Jahren nicht mehr. Allerdings waren die damaligen Erhöhungen auf Einmaleffekte in der Renten-Entwicklung durch eine Umstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zurückzuführen.

    "Die umlagefinanzierte Rente ist und bleibt die zentrale Säule unseres Alterssicherungssystems – gerade in Zeiten niedriger Zinsen. Für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner steigen auch dieses Jahr die Renten spürbar." Sozialministerin Andrea Nahles (SPD)

    Angleichung der Renten bis 2025

    Die Renten in Ost- und Westdeutschland sollen bis zum 1. Januar 2025 vollständig angeglichen werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Nahles vor, den das Kabinett Mitte Februar verabschiedet hatte. Nach diesem Gesetzentwurf soll die Anhebung 2018 beginnen und in sieben Schritten vollzogen werden. Zuletzt fiel die Anhebung im Osten immer etwas höher aus als im Westen. Im Gegenzug soll die höhere Bewertung der Löhne für die Rentenberechnung im Osten ebenfalls in sieben Schritten gesenkt werden.