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Messerangriff in Glasgow - Ermittler: Kein Terrorakt | BR24

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Ausnahmezustand in der Innenstadt von Glasgow: Ein Mann soll mit einem Messer mehrere Menschen angegriffen haben. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter erschossen. Es ist von mehreren Verletzten die Rede, darunter wohl auch ein Polizist.

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Messerangriff in Glasgow - Ermittler: Kein Terrorakt

Bei einer Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow hat ein Mann sechs Menschen verletzt. Die Polizei erschoss den Täter. Die Behörden gehen nicht von einem Terrorangriff aus. Medien berichteten von Toten. Dies wurde aber nicht bestätigt.

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Bei einer Messerattacke in einem Hotel im schottischen Glasgow hat ein Mann sechs Menschen verletzt. Die Polizei erschoss den Täter. Die Behörden gehen nicht von einem Terrorangriff aus. Einige britische Medien berichteten von Toten. Dies wurde aber nicht offiziell bestätigt. Die Ermittlungen dauerten aber an, teilte die Polizei im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Verletzte im Krankenhaus

Der Vorfall ereignete sich im Park Inn Hotel im Stadtzentrum, wie die Polizei mitteilte. Dort wurden während der Corona-Pandemie Asylsuchende untergebracht. Die "Daily Mail" und der "Telegraph»"berichteten, dass es sich bei dem Täter um einen Asylsuchenden aus dem Sudan handeln soll. Er habe bereits zuvor Flüchtlingen Gewalt angedroht und habe über großen Hunger in dem Hotel geklagt.

Die Verletzten sind 17 bis 53 Jahre alt. Sie alle kamen ins Krankenhaus, darunter auch ein Polizeibeamter. Der Zustand des 42-Jährigen ist nach offiziellen Angaben stabil.

"Ich habe Leute gesehen, die aus einem Hotel gerannt sind", berichtete eine Augenzeugin dem Nachrichtensender "Sky News". "In der ganzen Straße waren Polizeifahrzeuge und Rettungswagen." Ein Augenzeuge aus dem Hotel berichtete der Nachrichtenagentur PA, dass die Rezeption voller Blut gewesen sei.

Reaktionen aus der Politik

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon nannte die Berichte "wirklich grauenvoll" und sagte, sie werde über die Situation informiert. Der britische Premierminister Boris Johnson zeigte sich bestürzt. Er teilte mit: Seine Gedanken seien bei allen Opfern und ihren Familien.

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