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Österreich verschärft Anti-Corona-Maßnahmen | BR24

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Weniger Teilnehmer bei Feiern und privaten Zusammenkünften lautet ab Freitag in Österreich die Regel um einen zweiten Lockdown zu vermeiden. Bundeskanzler Kurz warnte vor einem rapiden Anstieg der Corona-Zahlen.

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Österreich verschärft Anti-Corona-Maßnahmen

Österreich verschärft ab Freitag die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu gehörten Obergrenzen von sechs Personen bei privaten Zusammenkünften in Gebäuden und von zwölf Menschen im Freien, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien.

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  • BR24 Redaktion

Angesichts der steigenden Zahlen von Corona-Infektionen verschärft Österreich ab Freitag seine Maßnahmen. Betroffen von den neuen Regelungen seien auch Yoga- und Tanzkurse, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Vereinstreffen. Außerdem sei künftig bei Kultur- und Sportveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen und Opern ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei behördlich genehmigten Veranstaltungen betrage das Besucherlimit 1.000 in Gebäuden und 1.500 im Freien, sagte Kurz.

Maskenpflicht und Bewirtungsverbot bei Großveranstaltungen

Für die Großveranstaltungen gelten eine Maskenpflicht und ein Bewirtungsverbot. Die neuen Einschränkungen betreffen unter anderem die österreichische Fußball-Bundesliga und Einrichtungen wie die Staatsoper. Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze dürfen laut Nachrichtenagentur APA künftig in Innenräumen höchstens sechs Menschen zusammenkommen und draußen maximal zwölf. Bei höheren Teilnehmerzahlen muss die Veranstaltung den Behörden gemeldet werden. "Das gilt überall", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz laut APA. "Das betrifft das Restaurant genauso wie den Yoga-Kurs."

"Die nächsten Monate werden ein rot-weiß-roter Kraftakt"

Der Regierungschef appellierte an die Österreicher, sich an die Maßnahmen, die ab Freitag gelten, zu halten. "Die nächsten Monate, die werden ein rot-weiß-roter Kraftakt werden", sagte Kurz.

In Österreich steigt die Anzahl der Neuinfektionen wie praktisch überall in Europa. Wenn es nicht gelinge, den Trend zu stoppen, seien im Dezember 6.000 neue Fälle pro Tag zu befürchten, sagte Kurz. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl Deutschlands entspräche das hierzulande einem Wert von rund 55.000.

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