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Justizministerin Alma Zadic (Grüne), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) zu den Öffnungsschritten

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    Österreich: Nach Corona-Erstimpfung bald wieder vieles möglich

    In Österreich soll bald eine Corona-Impfung den Besuch von Restaurants und Veranstaltungen und das Übernachten im Hotel ermöglichen - und zwar schon 21 Tage nach der ersten Dosis. Auch Genesene sind dann nach den Plänen von der Testpflicht befreit.

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    • BR24 Redaktion

    Corona-Erstimpfungen sollen schon bald in Österreich als Eintrittskarte für Restaurants, Veranstaltungen und Hotels gelten. Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kündigte am Montag im Parlament an, dass dies 21 Tage nach Erhalt der ersten Dosis gelten solle.

    Der Nationalrat in Österreich hat eine entsprechende Gesetzesänderung beschlossen, mit der Geimpfte und Genesene von der Testpflicht befreit werden können, wenn ab 19. Mai Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur wieder ihre Dienste anbieten.

    Freiheiten als Impfanreiz

    "Natürlich soll das auch ein Anreiz sein, dass man sich impfen lässt", erklärte Mückstein die Idee hinter der Novelle, die ein erster Schritt zur Einführung des grünen Passes ist, wie das geplante Corona-Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete in Österreich genannt wird.

    Stetig sinkende Inzidenz-Werte in Österreich

    Vor den Öffnungsschritten am 19. Mai ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Wochen gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich ging auf zuletzt 147 zurück - derselbe Wert wie in Deutschland.

    Vierwöchiger Lockdown in Österreich beendet

    Geschäfte und viele Dienstleister haben seit Montag in allen Bundesländern geöffnet. Nach rund vierwöchigem Lockdown empfingen auch in den Bundesländern Wien und Niederösterreich die Geschäftsleute wieder Kunden. In den restlichen sieben Bundesländern hatte der Handel den Lockdown schon früher beendet.

    Lange Schlangen vor Läden in Wien

    Die Branche hofft auch dank vieler Sonderangebote auf einen vielversprechenden Neustart. Das sei dringend nötig, sagte der Sprecher des Handelsverbands, Rainer Will, dem TV-Sender Oe24. "Jeder zweite Händler hat Existenzängste." Nicht zuletzt vor Modeläden bildeten sich in Wien teils lange Warteschlangen.

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