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Eine Karte von Nürnberg mit den Tatorten und dem Fesnahmeort
© BR/ Andreas Schuster

Autoren

Andreas Schuster
Jonathan Schulenburg
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Eine Karte von Nürnberg mit den Tatorten und dem Fesnahmeort

Bei dem 38-jährigen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit. Festgenommen wurde er bereits am Freitagmorgen – also nur wenige Stunden nach der Tat am Donnerstagabend. Eine Polizeistreife hatte den Mann im Rahmen der Fahndung kontrolliert – nur wenige hundert Meter von den Tatorten in der Nürnberger Innenstadt entfernt.

Tatverdächtiger ist wohnungslos

Der Mann verfügt nach Angaben der Polizei derzeit über keinen festen Wohnsitz, hatte aber in der Vergangenheit eine Meldeadresse in Berlin. 2005 und 2009 war er für kurze Zeit in Nürnberg. Aber einige Fragen blieben, so der leitende Kriminaldirektor Thilo Bachmann. "Mit wem haben wir es zu tun? Wo war er überall? Und ist er für ähnliche Taten bundesweit verantwortlich?" Auch über das Tatmotiv herrscht noch Unklarheit. Der Festgenommene äußerte sich zu den Vorwürfen noch nicht.

Er hat 18 Vorstrafen

Der 38-Jährige hat laut Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke 18 Vorverurteilungen im Bundeszentralregister. Es sei "ein Spaziergang durch das Strafgesetzbuch". Vorwiegend gehe es um Diebstahl, aber auch um Betäubungsmitteldelikte, Brandstiftung, Betrug und Beleidigung – begangen überwiegend im Osten Deutschlands. Innenminister Herrmann erklärte, dass der Tatverdächtige gebürtig aus Thüringen stamme. Es gab auch eine Jugendstrafe wegen Vergewaltigung, für die er eine einjährige Haftstrafe abgesessen hat.

Vor der Tat: Versuchter Ladendiebstahl

Vor der Tat habe der Mann versucht, ein Messer zu stehlen. Dabei habe es sich aber nicht um das Tatmesser gehandelt, so die Ermittler.

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Jonathan Schulenburg

Sendung

B5 Nachrichten vom 16.12.2018 - 14:30 Uhr