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"Notwehrmaßnahme": An Wochenenden wieder Fahrverbote in Tirol | BR24

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Ab Samstag gelten in Tirol wieder Fahrverbote auf besonders stark belasteten Straßenabschnitten. Wie bereits im Sommer soll nun auch der Durchreiseverkehr im Winter auf den Hauptrouten bleiben. Damit sollen die Dörfer entlastet werden.

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"Notwehrmaßnahme": An Wochenenden wieder Fahrverbote in Tirol

Nach dem vergangenen Sommer jetzt auch in diesem Winter: Ab sofort gelten in Tirol Wochenend-Fahrverbote auf stark belasteten Straßenabschnitten. Das Ziel: der Durchreiseverkehr soll auf den Hauptrouten bleiben, Dörfer sollen so entlastet werden.

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Das österreichische Bundesland Tirol setzt auch im Winter auf Fahrverbote zur Entlastung besonders stark genutzter Durchfahrtsstraßen. Wie bereits im Sommer soll der Durchreiseverkehr künftig an den Wochenenden auf den Hauptrouten bleiben. Tirol will damit Ausweichverkehr in den Dörfern verhindern.

Landeshauptmann Platter spricht erneut von "Notwehr"

Landeshauptmann Günter Platter sieht keine andere Möglichkeit, als an dieser - wie er sagt - "Notwehrmaßnahme" festzuhalten. Die Fahrverbote würden die Verkehrs- und Versorgungssicherheit gewährleisten, außerdem Bevölkerung und Gäste entlasten.

Die Fahrverbote betreffen nicht den Ziel-, Quell- oder Anrainerverkehr, das bedeutet: Abfahrten zu Urlaubsdomizilen oder in die Skigebiete sind weiterhin möglich. Die Fahrverbote gelten auf ausgewählten Straßenabschnitten ab kommendem Samstag (21. Dezember) bis zum 13. April 2020, jeweils an Samstagen von 7 bis 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 17 Uhr und zwar in folgenden Bezirken: Kufstein, Reutte, Schwaz und Innsbruck-Land.

Fahrverbote bereits ins Verkehrsinformationsystem eingespielt

Dosierampeln regulieren den Verkehr zusätzlich bei Verkehrsüberlastung und zwar im Raum Kufstein sowie in Gries am Brenner und Matrei am Brenner.

Laut der Verkehrsabteilung der Tiroler Polizei wurden alle Informationen bereits in das Verkehrsinformationsystem eingespielt und stünden auch den Navi-Systemen zur Verfügung. Bei Verstoß ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Bußgeld kann bis zu 60 Euro betragen.