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Notre-Dame: Weltberühmtes Wahrzeichen in Paris | BR24

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Notre-Dame: Weltberühmtes Wahrzeichen in Paris

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Notre-Dame: Weltberühmtes Wahrzeichen in Paris

Kaum ein Paris-Besucher, der die Kathedrale nicht besucht. Notre-Dame ist eine der wichtigsten Pariser Sehenswürdigkeiten und für die Franzosen ein historischer Ort. In der Kathedrale fanden zuletzt Renovierungsarbeiten statt.

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Rund 13 Millionen Menschen besuchen jährlich Notre-Dame. Keine andere Sehenswürdigkeit in der französischen Hauptstadt zieht so viele Besucher an. Notre-Dame zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Die gotische Kathedrale ist der Gottesmutter Maria geweiht.

Jahrhundertelange Bauarbeiten

Fast 200 Jahre wurde an der Fertigstellung des Gotteshauses gearbeitet. Der Grundstein wurde im Jahre 1163 unter Bischof Maurice de Sully gelegt. Bereits 1182 war der Chor fertig, danach folgten bis 1250 das Hauptschiff sowie die Westfassade und die Türme. Während der französischen Revolution wurde die Kathedrale als revolutionärer "Tempel des Höchsten Wesens" entweiht, später wurde sie zum Weinlager. Erst Napoleon ordnete 1802 wieder eine Nutzung für den Gottesdienst an und krönte sich hier im Dezember 1804 selbst zum Französischen Kaiser.

Notre-Dame hat gewaltige Dimensionen

Die Kathedrale liegt exponiert auf der Seine-Insel, ist 127 Meter lang, 40 Meter breit, die beiden Türme sind 69 Meter hoch und das Kirchenschiff bis zu 35 Meter hoch. Mit seinem 1831 erschienenen historischen Roman "Der Glöckner von Notre-Dame" verewigte Victor Hugo die Kathedrale in der Literatur. Im Inneren der Kirche und an der Fassade befinden sich Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Die Glasrosette etwa gilt als die größte Europas.

Kathedrale wurde renoviert

An der gotische Kirche fanden momentan Renovierungsarbeiten statt. Dazu wurde ein großes Gerüst aufgebaut. Umweltverschmutzung, Wetter und auch das Alter hatten der Kathedrale zugesetzt. 60 Millionen Euro sollte die Sanierung kosten. Zwei Drittel der Renovierungskosten übernehme der Staat, hieß es; ein Drittel der Summe müsse die Kirche selbst tragen. Von Touristen für die Besichtigung der Kathedrale Eintritt zu verlangen, sieht die Kirche jedoch nicht als Option.

Vor einigen Tagen erst wurden 16 Kupferstatuen von biblischen Figuren mit einem Kran aufwändig vom Turm geholt, um sie bei einem Restaurator in Südfrankreich reparieren zu lassen. Bevor sie auf die Reise gehen, sollten sie zunächst in der Kathedrale ausgestellt werden, damit die Besucher sie aus der Nähe sehen können. In drei Jahren sollten sie zurück auf den Turm gebracht werden.