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41 Tote bei Flugzeugbrand in Moskau | BR24

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Nach dem Brand eines russischen Passagierjets mit 41 Toten suchen die Ermittler weiter nach der genauen Unfallursache. Die Maschine hatte gestern nach einer harten Notlandung in Moskau Feuer gefangen.

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41 Tote bei Flugzeugbrand in Moskau

Bei der Feuerbruchlandung einer Aeroflot Maschine in Moskau sind 41 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden haben die Zahl deutlich nach oben korrigiert. Unklar ist noch, warum der Flieger umdrehen musste und warum er in Brand geriert.

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Ein Passagiermaschine hat auf Russlands größten Flughafen Scheremetjewo kurz nach dem Start Feuer gefangen. Dabei gab es 41 Todesopfer, so russische Ermittler, darunter auch zwei Kinder.

Mehr als 70 Menschen an Bord

An Bord der Aeroflotmaschine waren den Angaben zufolge 78 Menschen, von denen 37 überlebten, elf davon wurden verletzt.

Die Maschine war rund eine halbe Stunde nach dem Start notgelandet und hatte dafür insgesamt drei Versuche benötigt, beim dritten Versuch allerdings Feuer gefangen. Der Pilot gab Medienberichten zufolge mindestens ein Signal, dass es technische Probleme gab. Das russische Fernsehen zeigte Bilder von riesigen Flammen, die aus dem Heck der Maschine stiegen. Das Flugzeug vom Typ Sukhoi Superjet-100 ist das erste, das Russland seit dem Fall der Sowjetunion entwickelt hat.

Ursache noch unklar

Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Medien berichteten von einem möglichen Motorschaden. Es gab auch Berichte, nach denen ein Blitz eingeschlagen habe in die Maschine. Als die Maschine aufprallte, platzte nach ersten Erkenntnissen der Ermittler auch der voll befüllte Treibstofftank. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti war das Flugzeug auf dem Weg nach Murmansk im Nordwesten des Landes.

Kremlchef Wladimir Putin ordnete eine gründliche Aufklärung an. Er und Regierungschef Dmitri Medwedew sprachen den Angehörigen der Todesopfer ihr Beileid aus. Den Überlebenden sicherten sie Hilfe zu.