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Hitzesommer 2018: Niedrigwasser bremst Binnenschifffahrt | BR24

© pa/dpa/Armin Weigel

Niedrigwasser hat Binnenschifffahrt 2018 kräftig gebremst

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    Hitzesommer 2018: Niedrigwasser bremst Binnenschifffahrt

    Deutschlands Binnenschiffer haben wegen des Niedrigwassers im Rekordsommer des vergangenen Jahres deutlich weniger Güter transportiert, wie das Statistische Bundesamt mitteilte - ein Grund für die schwache Wirtschaftsleistung im letzten Quartal 2018.

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    Auf deutschen Flüssen und Kanälen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Güter transportiert worden als 2017. Vor allem der niedrige Wasserstand in der zweiten Jahreshälfte habe zu einer Abnahme der Transportmenge um 11,1 Prozent auf 198 Millionen Tonnen geführt, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. 2017 waren es noch 222,7 Millionen Tonnen gewesen.

    Starke Rückgänge bei Transporten

    Von August bis November gingen die Transportmengen der Binnenschiffer jeweils zweistellig zurück, wie die Statistiker mitteilten. Im November sei mit einem Minus von 34 Prozent der höchste Rückgang zu verzeichnen gewesen. Erst im Dezember normalisierten sich die Wasserstände langsam.

    Niedrigwasser dämpft BIP

    Das Niedrigwasser und damit Produktionsprobleme in der Chemieindustrie waren auch ein Grund für die schwache Wirtschaftsleistung in Deutschland im letzten Quartal 2018. Das Bruttoinlandsprodukt von Oktober bis Dezember stagnierte.