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Neuseeland gedenkt der Opfer | BR24

© Recep Sakar; picture alliance / AA

Moscheen erinnern in Neuseeland an die Opfer des Anschlags in Christchurch vor einem Jahr.

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    Neuseeland gedenkt der Opfer

    Ein Jahr nach den Terroranschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch haben Muslime in ihrem Freitagsgebet den 51 getöteten Opfern gedacht. Es war der Auftakt für ein Wochenende der Erinnerung in Neuseeland.

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    Ein Jahr nach den Terroranschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch haben die Muslime in der neuseeländischen Stadt ihr Freitagsgebet gefeiert und an die 51 getöteten Menschen erinnert. Vor der Al-Nur-Moschee legten Menschen Blumen nieder, die Besucher umarmten sich.

    Auch die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern nahm am Freitagsgebet teil. "Ein Jahr danach glaube ich, dass sich Neuseeland und seine Bewohner auf fundamentale Weise verändert haben", sagte sie. Jetzt sei es wichtig, auch in Zukunft Schikanen, Rassismus und Diskriminierung klar zu verurteilen.

    Nationale Gedenkveranstaltung am Sonntag

    Am Sonntag vor einem Jahr, am 15. März 2019, hatte ein Rassist in zwei Moscheen in Christchurch 51 Muslime getötet. Der 29-jährige australische Tatverdächtige wird im Juni vor Gericht gestellt. Ihm droht lebenslange Haft.

    Neuseeland will an diesem Wochenende der Opfer in einer Reihe von Veranstaltungen gedenken. Am Sonntag ist eine nationale Gedenkfeier geplant. Sie werde trotz des Coronavirus stattfinden, kündigte Ardern an.