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Neues Gesetz für medizinische Verbesserungen | BR24

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Ärztin vor Bildschirm für Telemedizin (Symbolbild)

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    Neues Gesetz für medizinische Verbesserungen

    Am 1. Januar tritt das E-Health-Gesetz in Kraft. Es zielt auf eine schnellere digitale Vernetzung im Gesundheitswesen ab und soll die medizinische Versorgung verbessern. Von Sandra Weber

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    Die Gewinner könnten die ländlichen Regionen in Bayern sein. Denn dort, wo immer mehr Arztpraxen schließen, kann die Telemedizin Lücken in der medizinischen Versorgung schließen. Ein Kernpunkt des neuen Gesetzes ist es, die Telemedizin zu stärken - also die ärztliche Behandlung von Patienten per Internet oder Telefon.

    Sprechstunden Online

    So werden Online-Videosprechstunden ab Juli 2017 in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen und entsprechend auch angemessen vergütet. Damit medizinische Daten künftig ausgetauscht werden können, werden die unterschiedlichen Computer-Systeme von Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern und Krankenkassen nach und nach vernetzt. So können sich auch Patienten auf dem Land in Zukunft leichter eine zweite Meinung von Spezialisten aus den Städten einholen.

    Vorbild Schlaganfallversorgung

    Bei der Schlaganfallversorgung funktioniert der Austausch über telemedizinische Netzwerke in Bayern laut Gesundheitsministerin Melanie Huml bereits sehr gut. Nun müsse es darum gehen, dass grundsätzlich alle Patienten in Bayern von einem solchen schnellen Informationsaustausch profitieren.