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Neuer Höchststand bei Treibhausgasen | BR24

© dpa/pa/Patrick Pleul

Archivbild: Kühltürme eines Braunkohlekraftwerkes in Jänschwalde/Brandenburg

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    Neuer Höchststand bei Treibhausgasen

    Die Konzentration gefährlicher Treibhausgase in der Erdatmosphäre hat nach Angaben von Experten einen neuen Höchststand erreicht. Hauptgrund sei der anhaltend starke Ausstoß von Kohlendioxid, so die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf.

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    Der sogenannte Strahlungsantrieb durch Gase wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid (N2O) - eine Maßeinheit für den Treibhauseffekt - sei zwischen 1990 und 2014 um 36 Prozent gestiegen, hieß es. Die Gase stammten unter anderem aus Industrie und Landwirtschaft.

    Gefährliche Klimaveränderung 

    Die weltweite Konzentration von CO2 habe im Frühjahr 2015 den Durchschnittswert von 400 ppm (parts per million, Teilchen pro Million) überschritten. Dieser Wert gilt Forschern als "bedeutender Meilenstein" auf dem Weg zu einer gefährlichen Klimaveränderung.

    Mit Blick auf die Weltklimakonferenz in Paris forderte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud entschlossene Schritte zur Eindämmung der Treibhausgas-Emissionen. Bei der Konferenz sollen vom 30. November bis zum 11. Dezember Maßnahmen vereinbart werden, um den Temperaturanstieg auf der Erde auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen.