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Neue VGH-Präsidentin: Frauen in Top-Funktionen eine Seltenheit | BR24

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Zum ersten Mal steht eine Frau an der Spitze des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Andrea Breit. Öffentliches Recht sei für sie 'Liebe auf den ersten Blick' gewesen. Und: Die elektronische Gerichtsakte sei jetzt eine der größten Aufgaben.

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Neue VGH-Präsidentin: Frauen in Top-Funktionen eine Seltenheit

Zum ersten Mal steht eine Frau an der Spitze des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Andrea Breit. Öffentliches Recht sei für sie 'Liebe auf den ersten Blick' gewesen. Und: Die elektronische Gerichtsakte sei jetzt eine der größten Aufgaben.

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Für die neue Präsidentin des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) ist es etwas Besonderes, dass sie die erste Frau in diesem Amt sein wird. Im Interview mit der Bayern 2-radioWelt sagte Andrea Breit:

"Ich denke persönlich, es sollte eigentlich keine Rolle spielen, aber tatsächlich sind Frauen in solchen Funktionen offenbar immer noch eine Seltenheit." Andrea Breit

Größte Herausforderung: Digitalisierung

Auf die Frage, ob sie das ärgere, sagte Breit: "Ich denke, es sollte eigentlich für diese Ämter genauso viele befähigte Frauen geben wie Männer." Als größte Herausforderung als VGH-Präsidentin bezeichnet Breit die geplante Digitalisierung. Ziel sei es, möglichst schnell die elektronische Gerichtsakte einzuführen.

Breit war bisher Präsidentin des Verwaltungsgerichts München. Sie gehe davon aus, dass sie von dieser Erfahrung profitieren werde:

"Das Verwaltungsgericht München hat in den letzten Jahren schon ein paar Prüfungen bestanden, weil wir eine enorme Zahl an Asylanträgen zu bearbeiten hatten und immer noch haben. [...] Man lernt da schon das eine oder andere." Andrea Breit
Sendung

radioWelt

Von
  • Veronika Lohmöller
  • Bernhard Amann
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