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Neue Tempofalle für Raser: Künstliches Schlagloch | BR24

© dpa-Bildfunk/Hersteller edeva

Stadt Hanau will Raser mit neuer Tempofalle stoppen

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    Neue Tempofalle für Raser: Künstliches Schlagloch

    Die Stadt Hanau in Hessen will Raser mit einer neuartigen Tempofalle ausbremsen: Stahlplatten sollen bei zu schnellem Fahren ein künstliches Schlagloch im Straßenbelag erzeugen und so den Fahrer durch ein unsanftes Poltern an das Tempolimit erinnern.

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    Die Stadt Hanau will Raser und Auto-Poser in der Innenstadt versuchsweise mit einer auf deutschen Straßen neuartigen Temposchwelle ausbremsen. Die Idee: Bei zu schnellem Fahren wird ein künstliches Schlagloch erzeugt.

    Straßenbelag senkt sich um vier Zentimeter

    Die Technik beruht auf einem Radarmessgerät und Stahlplatten im Straßenbelag, die sich rasch um vier Zentimeter absenken, wenn sich ein Fahrzeug mit erhöhtem Tempo nähert. Der erhoffte Lerneffekt besteht darin, dass der Fahrer beim Passieren ein unsanftes Poltern spürt.

    Das sogenannte Actibump-System einer schwedischen Firma koste 50.000 Euro, sei bereits bestellt und solle nach Plänen der Stadt im Spätsommer eingebaut werden, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte.

    Ärger für Raser in Schweden und Tschechien

    Die Technik habe sich bereits in Schweden und Tschechien bewährt und solle nun auf der Langstraße in einer Tempo-20-Zone installiert werden, berichtete die Stadt. Dort sorgen Auto-Poser für Ärger, weil sie rasant und mit viel Imponiergehabe unterwegs sind.

    System braucht in Deutschland noch eine Zulassung

    Doch ob die absenkbaren Stahlplatten tatsächlich eingebaut werden dürfen, muss noch abschließend geklärt werden, wie ein Stadtsprecher sagte. Das hessische Verkehrsministerium sehe noch Klärungsbedarf, ob das System ohne Zulassung der Bundesanstalt für Straßenwesen in Eigenregie in Betrieb genommen werden dürfe.