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Neue Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer ab 8. November | BR24

© pa/dpa

Passagiere am Flughafen

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    Neue Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer ab 8. November

    Neue Regeln für Reiserückkehrer ab dem 8. November: Zentraler Punkt ist eine Pflichtquarantäne von zehn Tagen für jene, die in ausländischen Risikogebieten waren. Eine Verkürzung ist aber unter bestimmten Bedingungen möglich.

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    Die neue Quarantänepflicht für Rückkehrer aus ausländischen Corona-Risikogebieten soll ab dem 8. November gelten. Die Details regelt eine Musterquarantäneverordnung, die das Bundeskabinett jetzt verabschiedet hat.

    Die konkrete Umsetzung liegt bei den Bundesländern, Reisende müssen deren jeweilige Regeln beachten. Ursprünglich sollten die Neuerungen schon zum 15. Oktober kommen.

    Für zehn Tage in Quarantäne

    "Unser gemeinsames Ziel ist, neue Infektionsherde in Deutschland durch Einreisen nach Deutschland zu verhindern", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Und deswegen halten wir grundsätzlich an der Pflicht fest, dass jemand nach Einreise aus Risikogebieten sich in Selbstisolation begibt."

    Wer sich in den zehn Tagen vor der Einreise in einem vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Land oder einer solchen Region aufgehalten hat, muss laut Seibert demnächst bei seiner Rückkehr unverzüglich für zehn Tage in Quarantäne gehen. Zudem muss er sich beim Gesundheitsamt melden.

    Corona-Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise

    Wer die Selbstisolation vorzeitig beenden möchte, kann frühestens am fünften Tag nach der Einreise einen Coronavirus-Test machen lassen. Wenn das Ergebnis negativ ist, endet die Pflicht zur Quarantäne. In jedem Fall ist das Gesundheitsamt über das Ergebnis zu informieren. Wenn der Test negativ ausfällt, aber innerhalb von zehn Tagen Symptome einer Covid-19-Erkrankung auftreten, müssen Betroffene einen weiteren Test machen.

    Derzeit können Reisende aus Risikogebieten die Quarantäne vermeiden, wenn sie einen negativen Corona-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Wer den nicht vorweisen kann, muss zwei Wochen in Quarantäne - oder den Test im Inland nachholen und bis zu einem negativen Ergebnis isoliert bleiben.

    Welche Region als Risikogebiet gilt, wird vom Robert Koch-Institut bestimmt. (Mehr dazu hier.)

    Mehrere Sonderregelungen

    Die Musterverordnung sieht Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht vor. Sie gelten für Transitreisen, für Reisen in Nachbarländer von weniger als 24 Stunden Dauer, für Besuche aus familiären Gründen von bis zu 72 Stunden, für Berufs- und Studienpendler sowie für Beschäftigte im Waren- und Personenverkehr, für Beschäftigte im Gesundheitswesen und für "hochrangige Repräsentanten staatlicher Organe" - hier ist jeweils das Vorliegen eines Schutz- und Hygienekonzepts erforderlich. Sonderregelungen sind auch für Saisonarbeiter und Bundeswehrangehörige vorgesehen.

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