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NATO-Treffen: Differenzen statt Geburtstagsglückwünsche | BR24

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Begleitet von strengen Sicherheitsmaßnahmen hat der Nato-Gipfel in London begonnen. Es geht auch um die Frage, ob die Nato wirklich "hirntot" ist, wie Frankreichs Präsident Emanuel Macron meint.

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NATO-Treffen: Differenzen statt Geburtstagsglückwünsche

Nach dem Streit zwischen Frankreich und den USA zum Auftakt des Nato-Jubiläumsgipfels beginnen die 29 Staats- und Regierungschefs in Watford bei London heute mit der Arbeit. Dabei soll es um neue Herausforderungen wie die Militärmacht Chinas gehen.

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Nur drei Stunden wird das eigentliche Gipfeltreffen der 29 Staats- und Regierungschefs dauern. Vermutlich wird es in Watford bei London dann erneut mehr um die Differenzen im Bündnis als um Geburtstagsglückwünsche gehen.

Macron bekräftigt Kritik an NATO

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte gestern seine Kritik am Bündnis bekräftigt. US-Präsident Donald Trump fand diese Kritik dagegen "beleidigend", "gefährlich" und "respektlos". Boris Johnson, der britische Premierminister und Gastgeber des Gipfels, bezeichnet in einer vorab verbreiteten Erklärung zum Gipfelauftakt die gegenseitige Beistandserklärung der Bündnispartner als Herzstück der Allianz.

NATO-Dauerbrenner: Verteidigungsausgaben

Zur politischen Zukunft der NATO soll eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Generalsekretär Stoltenberg eingesetzt werden. Darüber hinaus wird es voraussichtlich unter anderem auch um die Herausforderungen für das Bündnis durch China gehen, aber auch um Dauerbrenner wie die Steigerung der Verteidigungsausgaben.

Merkel geht optimistisch in das Treffen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte trotz der Spannungen, sie gehe recht optimistisch in das Treffen zum 70. Geburtstag des westlichen Militärbündnisses aus europäischen Staaten, Kanada und den USA. Die bereits vereinbarte Abschlusserklärung bekräftigt den Kern der Allianz: die gegenseitige Beistandspflicht im Fall eines Angriffs auf einen Mitgliedstaat, die in Artikel 5 des Gründungsvertrags festgehalten ist.

Jubiläumsgipfel: Queen empfängt Staats- und Regierungschefs

Offizieller Auftakt des Jubiläumsgipfels war am Dienstagabend ein festlicher Empfang der Staats- und Regierungschefs bei Königin Elizabeth II. Anschließend empfing auch der britische Premierminister Boris Johnson die Teilnehmer.

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Nach dem Streit zwischen Frankreich und den USA zum Auftakt des Nato-Jubiläumsgipfels beginnen die 29 Staats- und Regierungschefs in Watford bei London heute mit der Arbeit. Dabei soll es um neue Herausforderungen wie die Militärmacht Chinas gehen.