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Kohnen: Fortsetzung der GroKo nur unter Bedingungen | BR24

© Bayern 2

Sie sollen es jetzt richten: Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel. Das hat der Vorstand der SPD beschlossen - mit dabei war Natascha Kohnen, Parteivize und Landesvorsitzende der BayernSPD.

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Kohnen: Fortsetzung der GroKo nur unter Bedingungen

Sie sollen es jetzt richten: Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel. Das hat der Vorstand der SPD beschlossen - mit dabei war Natascha Kohnen, Parteivize und Landesvorsitzende der BayernSPD.

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Die bayerische SPD-Chefin und SPD-Parteivizevorsitzende Natascha Kohnen knüpft den Fortbestand der Großen Koalition an Bedingungen. Kohnen sagte im Interview mit der Bayern 2-radioWelt:

"Ich will das diskutieren. Wenn die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung nicht kommt, dann sehe ich keine Grundlagen mehr." Natascha Kohnen

Kohnen: SPD zeigt in Groko keine "klare Kante"

In der Großen Koalition sei es der SPD nicht gelungen, eine "klare Kante herauszuarbeiten", so Kohnen. Es gehe dabei nicht um Erneuerung, sondern um Profilierung:

"Ich halte von diesem Begriff der Erneuerung sowieso nicht viel, weil ich sage immer, eine über 150-jährige Partei muss sich nicht erneuern." Natascha Kohnen

Dass die SPD ein kommissarisches Trio als Führungsspitze bekommen soll, befürwortet Kohnen. Vor allem Manuela Schwesig und Malu Dreyer seien "unglaublich verbindend. Das wird eine echte Teamleistung."

Kohnen kann sich dauerhafte Doppelspitze vorstellen

Kohnen bestätigte, dass sie sich dauerhaft eine Doppelspitze als Führung vorstellen kann. Man müsse "festgefahrene Strukturen verlassen", dies sei "ein Gebot der Zeit". Es müsse eine "breite Beteiligung" der Basis stattfinden, um gegen "Ende September, Anfang Oktober" auf einem Parteitag eine neue Spitze zu wählen.

Den Umgang mit Andrea Nahles bezeichnete die bayerische SPD-Chefin als "unmöglich":

"So etwas habe ich noch nie erlebt. Das muss uns eine Lehre sein!" Natascha Kohnen
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Die SPD will nach vorne blicken. Die Vorsitzende der BayernSPD, Natascha Kohnen, sieht jetzt nach all der Unruhe eine Klarheit mit dem neuen Trio, das nun die SPD in den nächsten Wochen führen soll. Es sei ein Team, das sich gut verstehe, so Kohnen.