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Alexis Tsipras verkündet Kompromiss im Namensstreit mit Mazedonien

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Durchbruch im Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien

Durchbruch im Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien

Griechenland und Mazedonien haben ihren jahrzehntelangen Namensstreit beigelegt. Griechenlands Ministerpräsident Tsipras sagte, Mazedonien werde künftig den Namen "Republik Nord Mazedonien" tragen. Dem waren mehrmonatige Verhandlungen vorausgegangen.

Der Streit um den Namen Mazedonien belastet die Beziehungen zwischen beiden Ländern seit dem Jahr 1991. Damals hatte sich die frühere jugoslawische Teilrepublik für unabhängig erklärt und sich den Namen Mazedonien gegeben. Aus griechischer Sicht ist dieser aber Teil des eigenen Nationalerbes. Athen fürchtete, der Nachbar könnte Ansprüche auf die gleichnamige Provinz in Nordgriechenland erheben und blockiert deshalb seit jeher die Bestrebungen Mazedoniens, der EU und der Nato beizutreten.