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Nachbeben und immer mehr Tote in Indonesien | BR24

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Zerstörung nach dem Erdbeben auf Sulawesi

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Nachbeben und immer mehr Tote in Indonesien

Fünf Sekunden lang bebte wieder die Erde auf der Insel Sulawesi in Indonesien. Die Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Das Zentrum des Bebens lag nordöstlich von Sulawesi in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.

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Ein neues Beben hat heute Morgen die Bewohner der indonesischen Insel Sulawesi in Angst und Schecken versetzt. Doch das Erdbeben der Stärke 5,2 habe zwar Panik ausgelöst, aber keine neuen Schäden verursacht, so ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde.

In der schwer zerstörten Stadt Palu liefen die verängstigten Menschen am frühen Morgen auf die Straße. "Jeder ist noch vom letzten Beben traumatisiert", sagte ein Einwohner.

Der Schock sitzt noch in den Knochen

Nach dem Beben der Stärke 7,4 und dem darauf folgenden Tsunami am 28. September wurden bis Dienstagmorgen nach offiziellen Angaben 1.948 Tote geborgen. Allein in der Stadt Palu ist nach dem Versinken ganzer Straßenzüge in der Erde der Verbleib von etwa 5.000 Menschen noch ungeklärt.

Deutsche Helfer im Einsatz

Helfer aus Deutschland haben unterdessen mit der Trinkwasseraufbereitung für Erdbebenopfer auf der indonesischen Insel Sulawesi begonnen. Die Hilfsorganisation Isar Germany und ihre Partnerorganisation BRH Bundesverband Rettungshunde liefern sauberes Wasser und Strom für ein Wohngebiet und ein Zeltlager, in dem Überlebende untergebracht sind, wie die Organisationen mitteilten. Die beiden Aufbereitungsanlagen können täglich etwa 6.000 Liter sauberes Wasser erzeugen. Eine der beiden Anlagen und einige der mitgebrachten Generatoren sollen den Angaben zufolge nach dem Einsatz als Spenden vor Ort bleiben.

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