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Spanien: Anwohner gehen nach schweren Unwettern auf Mallorca in Sant Llorenc des Cardassar an Autowracks vorbei.
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BR24 Redaktion
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Spanien: Anwohner gehen nach schweren Unwettern auf Mallorca in Sant Llorenc des Cardassar an Autowracks vorbei.

Schwere Unwetter und Überflutungen haben die spanische Ferieninsel Mallorca heimgesucht und mindestens zehn Menschen in den Tod gerissen. Mehrere Menschen gelten als vermisst.

Identität der vermissten Deutschen nicht geklärt

Wie mallorquinische Rettungskräfte mitteilten, wird nun auch nach zwei Deutschen gesucht. Um wen es sich bei den vermissten Deutschen handelt, ist bisher nicht bekannt. Das deutsche Konsulat auf Mallorca wollte entsprechende Meldungen bisher nicht bestätigen.

Bislang galt ein Fünfjähriger auf Mallorca als vermisst

Bis zum Morgen galt ein fünfjähriger Junge als der einzige Vermisste. Der Junge war mit seiner Mutter und seiner Schwester im Auto unterwegs gewesen, als sie von den Wassermassen überrascht wurden. Nach Augenzeugenberichten konnte die Mutter die Schwester noch aus dem Auto retten, den Sohn aber nicht. Die Mutter starb danach in den Fluten, ihr Leichnam wurde geborgen. Von dem Jungen fehlt weiter jede Spur.

Sicherheitskräfte sollen vor Plünderungen schützen

Im Unglücksgebiet verlief die Nacht ruhig. Viele Betroffene kamen in den Häusern von Nachbarn unter. Sicherheitskräfte bewachten die Stadt, auch um Plünderungen zu verhindern. Weiterhin sind die Straßen der Dörfer voller Schlamm, der mit den Wassermassen angespült wurde. Auch die meisten Häuser sind verdreckt, weil das schmutzige Wasser durch Fenster und Türen in die Wohnungen gelaufen ist.

Regierung der Balearen schickt Experten in die Dörfer

Die spanische Regierung will heute die betroffene Gegend zum Katastrophengebiet erklären und Hilfen auf den Weg bringen. Die Regierung der Balearen schickt heute Experten in die verwüsteten Dörfer, die sich ein Bild von den Schäden machen sollen.