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Nach Schulmassaker: Senat von Florida für mehr Waffenkontrolle | BR24

© REUTERS / Colin Hackley

Schüler gedenken im Senat von Florida der Opfer

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    Nach Schulmassaker: Senat von Florida für mehr Waffenkontrolle

    Als Reaktion auf das Schulmassaker von Parkland hat der Senat des US-Staats Florida für eine Gesetzesvorlage für ein schärferes Waffenrecht gestimmt. Wirklich zufrieden ist mit dem Ergebnis aber fast niemand.

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    Der Gesetzentwurf sieht unter anderem neue Beschränkungen beim Kauf von Gewehren und die Anhebung des Mindestalters für Waffenkäufe von 18 auf 21 Jahre vor. Der Entwurf landet nun im Repräsentantenhaus von Florida.

    Debatte mit Tränen

    Der Senatsabstimmung ging eine dreistündige emotionale Debatte voraus. Viele Senatoren machten aus ihrer Unzufriedenheit mit dem Gesetz keinen Hehl. "Glaube ich, dass das Gesetz weit genug geht?", fragte die Demokratin Lauren Book und antwortete: "Nein, das tue ich nicht!" Unter Tränen berichtete sie von ihrem Besuch an der Marjory Stoneman Douglas High School, wo am Valentinstag 17 Menschen erschossen wurden.

    Keine Pause im Parteienstreit

    Sowohl Republikaner als auch Demokraten hatten etwas an Teilen des Gesetzesentwurfs auszusetzen. Die Demokraten beklagten, dass er bestimmten Lehrern das Tragen von Waffen in der Schule ermöglichen soll. Und viele republikanische Senatoren wandten sich gegen die Anhebung des Mindestalters von Waffenkäufern und die Einführung einer Wartezeit für den Verkauf von Waffen. Der Entwurf sieht zudem die Schaffung einer Arbeitsgruppe vor, die Fehler im Umgang mit Amokläufen in den USA identifizieren und Empfehlungen abgeben soll. 

    Der Senat legte in dem angepassten Gesetzesentwurf fest, welche Lehrer freiwillig ein spezielles Training für das Tragen von Waffen in der Schule durchlaufen dürfen. Die Bewaffnung soll Lehrkräften ermöglicht werden, die etwa früher als Polizisten oder im Militär aktiv waren.