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Nach goldenen Herbsttagen folgt Temperatursturz | BR24

© Hans Ringhofer/dpa

Herbstlaub mit Raureif

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    Nach goldenen Herbsttagen folgt Temperatursturz

    Der Oktober hat die Bayern in diesem Jahr lange verwöhnt. Doch pünktlich zur Umstellung auf die Winterzeit kühlt das Wetter zum Wochenbeginn deutlich ab. Sogar Frost soll in den nächsten Tagen möglich sein.

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    Wer konnte hat den Sonntagnachmittag noch in der Sonne verbracht - wahrscheinlich war es der letzte warme Tag in diesem Jahr. Die "Hot Spots" in Bayern waren Rosenheim mit 23,3 Grad und München mit 22,5 Grad. Am Montag stürzt die Temperatur und regnerisches Herbstwetter erwartet den Freistaat - vor allem in Schwaben, Ober- und Niederbayern.

    Wetter in Franken besser

    Statt Temperaturen von mehr als 20 Grad wie am Wochenende sind es noch neun bis 13 Grad - und das laut BR-Wetterexperte Michael Sachweh für mindestens 9 Tage. Am Alpenrand dürften kaum noch sieben Grad erreicht werden, in den Tälern Frankens gibt es leichten Frost. Doch insgesamt könnte Franken zu Wochenbeginn mehr Glück haben als der Rest Bayerns: Hier kann es hin und wieder auflockern.

    Möglicherweise Glatteis im Berufsverkehr

    Ab Dienstag können die Temperaturen nachts sogar teilweise unter den Gefrierpunkt sinken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Wochenende mitteilte. Aufgrund des Regens kann dies im Berufsverkehr zu vereisten Straßen führen. Im Süden und vor allem an den Alpen soll es bei Regen und Temperaturen um fünf Grad recht trüb bleiben, im übrigen Bayern gibt es einen Sonne-Wolken-Mix bei höchstens zehn Grad.

    Prognose noch nicht ganz sicher

    Die mittelfristigen Prognosen können sich jedoch erneut ändern. Grund dafür sind kleinere Subtropenstürme auf dem Atlantik. Einer davon ist am Wochenende zum Hurrikan "Pablo" herangewachsen. "Es ist das zweite Mal in diesem Herbst, dass sich ein solcher Wirbelsturm derart nah an Europa heranwagt", so Sachweh. "Das passiert sehr selten! Er kommt uns zwar nicht näher, vermag aber in die Luftströmungen der atlantischen Atmosphäre, unserer “Wetterküche”, derart einzugreifen, dass unsere Wetterprognosen für einige Tage relativ unsicher werden."