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Nach 13 Stunden: Großbrand in Seniorenwohnanlage gelöscht | BR24

© Picture alliance/Bodo Marks

Bei einem Großbrand in einer Seniorenwohnanlage in Hamburg ist niemand verletzt worden. Nach 13 Stunden war das feuer gelöscht.

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    Nach 13 Stunden: Großbrand in Seniorenwohnanlage gelöscht

    Ein Großbrand in einer Seniorenwohnanlage in Hamburg hält die Feuerwehr fast die ganze Nacht auf Trab. Erst nach 13 Stunden ist das Feuer gelöscht. Alle Bewohner bleiben unverletzt, aber in ihr Zuhause können sie erst mal nicht zurückkehren.

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    Ein Großbrand in einer Seniorenwohnanlage in Hamburg-Eidelstedt ist erst nach mehr als 13 Stunden gelöscht worden.

    Akute Lebensgefahr: Alle 40 Bewohner unverletzt gerettet

    Alle 40 Bewohner seien am Donnerstagnachmittag unverletzt aus dem Gebäude gerettet worden, teilte die Feuerwehr am Freitag mit. Sie hätten großes Glück gehabt. Die Bewohner hätten sich in akuter Lebensgefahr befunden, teilte die Feuerwehr weiter mit. Für die Retter sei erschwerend hinzugekommen, die älteren Menschen, die zum Teil nicht selbst gehen konnten, aus dem Haus zu bringen. Alle betroffenen Wohnungen seien dreifach durchsucht worden.

    Notruf: Feuer, Rauch und Verpuffungen

    Mehrere Anrufer hätten am Donnerstagnachmittag Feuer, Rauch und Verpuffungen beim Notruf gemeldet. Es habe sich schnell herausgestellt, dass es sich um einen Großbrand handele. «In der aufwendigen Dachkonstruktion fanden die Flammen reichlich Nahrung», teilte die Feuerwehr am Freitag mit. Schnell habe das Dach großflächig in Flammen gestanden. Durch die enorme Hitze seien Dachplatten immer wieder explosionsartig aufgeplatzt, Trümmer seien umhergeflogen.

    Wind verteilt Rauch über mehrere Stadtteile

    Auch die umliegende Bevölkerung sei gewarnt und gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über den Wind habe sich der Brandrauch über mehrere Stadtteile verteilt. Messungen in den Eimsbütteler Stadtteilen hätten allerdings keine akute Gesundheitsgefahr ergeben.

    150 Einsatzkräfte, Wärmebildkamera und Drohnen

    Mithilfe von einer Wärmebildkamera und Drohnen konnte sich die Feuerwehr schließlich ein genaues Bild vom Brand machen, bis in die frühen Morgenstunden wurde am Freitag weitergelöscht. Um 5.23 Uhr sei dann «Feuer aus» gemeldet werden können. Zeitweise seien gleichzeitig mehr als 150 Einsatzkräfte an der Brandstelle im Einsatz gewesen.

    Bewohner in Notunterkunft gebracht

    Die Bewohner der Seniorenwohnanlage seien in eine Notunterkunft gebracht worden, in ihre Wohnungen können sie zunächst nicht wieder zurückkehren, sagte die Feuerwehr. Über die Brandursache oder die Schadenshöhe gab es am Freitagmorgen zunächst keine Angaben.