Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Münchner Runde live: Wohin steuert Europa? | BR24

LIVESTREAM beendet
studio-totale
© BR

Münchner Runde 190508

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Münchner Runde live: Wohin steuert Europa?

Der Countdown zur Europawahl läuft: Einigt sich Europa auf eine gemeinsame Flüchtlingspolitik? Wie sollen die Klimaziele eingehalten werden? Und wohin steuert die EU? Darüber diskutiert ab 20:15 Uhr die Münchner Runde - im BR-Fernsehen und auf BR24.

Per Mail sharen

Bei der Europawahl am 26. Mai können die Bürger mitbestimmen, wohin der Kurs in Europa gehen soll. Wie die Wahlen ausgehen, ist aber noch völlig unklar. Viele bezeichnen sie deshalb als Schicksalswahl.

"Es lohnt sich auch in meinem jugendlichen Alter von 80 Jahren für Europa zu kämpfen", sagt Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister (CSU). Die Europäische Union sei das Beste, was in den letzten Jahrhunderten passiert ist. Für Theo Waigel, der auch immer wieder als "Vater des Euro" bezeichnet wird, ist die EU das größte Friedensprojekt. Heute ist Theo Waigel zu Gast in der Münchner Runde.

Volksbegehren für Artenschutz auch für Europa denkbar?

Ein Thema spielt bei der Europawahl eine ganz große Rolle: der Klimaschutz und die dramatische Erderwärmung. Aber auch das Artensterben. Der Spitzenkandidat der ÖDP, Klaus Buchner, ist heute Gast in der Münchner Runde. Er hat das Volksbegehren für den Artenschutz in Bayern mit auf den Weg gebracht. Kann so etwas auch für Europa gelingen? Und wie schafft es Europa, seine Klimaziele umzusetzen? Wie geht es weiter im Streit um die CO2-Steuer?

"EU darf keine nationale Konsensmaschine sein"

"Alle Umfragen deuten darauf hin, dass sich die Machtverhältnisse im Europäischen Parlament tiefgreifend wandeln, (…) die Europäische Volkspartei und die Sozialdemokraten zusammen nicht mehr über eine Mehrheit verfügen werden", erklärt der Politologe Klaus H. Goetz. Es sei wahrscheinlich, dass sich auf der Seite der rechten Euroskeptiker und Europagegner eine neue Fraktion herausbilden könnte.

Das Besondere an der Europawahl sei, dass sie in einer Zeit stattfindet, in der Nationalismus und Nation-first-Politik zunehmend den Ton angeben, findet Cerstin Gammelin, ehemalige Brüssel-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung.

Wenn aber nationale Deals das Ziel seien und die EU als Konsensmaschine nur darauf angelegt sei, nationale Interessen auszugleichen, dann verliere sie ihre Existenzgrundlage, so Gammelin, mittlerweile stellvertretende Leiterin des SZ-Hauptstadtbüros. Deshalb müsse jeder bei der Europawahl mitwählen.

Heute Abend, 8. Mai, diskutieren sie: Cerstin Gammelin, Klaus H. Goetz, Theo Waigel und Klaus Buchner, ab 20.15 Uhr, in der Münchner Runde.

Mehr zum Thema
  • Das Portal zur Europawahl
  • Wahlarena: Weber und Timmermans streiten über CO2-Steuer
  • BR extra: Barley und Weber diskutieren vor Europawahl
Sendung

Münchner Runde

Autor
  • Josef Häckler
Schlagwörter