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München finanziert Tickets für Obdachlose

Die Stadt München bezahlt Armutsmigranten und Obdachlosen, die keine Chance auf einen Job in der Stadt haben, die Heimreise - in besonderen Härtefällen. Simone Slezak von der Bahnhofsmission findet die Idee gut, sagt sie in der radioWelt in Bayern 2.

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Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland hat sich in den letzten zwei Jahren auf 40.000 mehr als verdoppelt. Besonders zu spüren bekommt man das in boomenden Großstädten wie München. Hier treffen täglich osteuropäische Armutsmigranten und obdachlose Menschen aus ganz Deutschland ohne eine reelle Chance auf einen Job ein. Ein Zustand, der die Kapazitäten der Stadt übersteigt - sie bietet deshalb kostenlose Fahrkarten zurück nach Hause an.

Freifahrt für Härtefälle

Die Fahrkarten werden von der Bahnhofsmission ausgegeben. Aber die Freifahrt wird nur für Härtefälle übernommen. Dazu gehören zum Beispiel Minderjährige, schwerkranke oder ältere Menschen, Schwangere oder Frauen aus Gewaltsituationen, aber auch Mütter, Väter oder Familien mit minderjährigen Kindern.

München zahlt 46.000 Euro

Im vergangenen Jahr nahmen rund 578 EU-Ausländer und 721 Deutsche das Angebot an, die Stadt München gab für die Fahrten rund 46.000 Euro aus.