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Mordfall Lübcke: Sonderkommission geht noch 400 Hinweisen nach | BR24

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Knapp drei Monate nach dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke gehen die Ermittler noch immer fast 400 Hinweisen nach. Zum Kernteam der Sonderkommission gehören derzeit 80 Beamte.

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Mordfall Lübcke: Sonderkommission geht noch 400 Hinweisen nach

Knapp drei Monate nach dem Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke gehen die Ermittler noch immer fast 400 Hinweisen nach. Zum Kernteam der Sonderkommission gehören derzeit 80 Beamte.

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Am 2. Juni 2019 wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke auf der Terrasse seines Wohnhauses durch einen Kopfschuss ermordet. Knapp drei Monate danach geht die Sonderkommission der Polizei noch fast 400 Hinweisen zu dem Fall nach, das teilte das hessische Landeskriminalamt mit. Aktuell bestehe das Kernteam der Sonderkommission aus etwa 80 Beamten. Unterstützt werde die Soko weiterhin von Spezialisten des Bundeskriminalamtes und des LKA etwa für DNA-Spuren oder Schusswaffen.

Hauptverdächtiger soll Helfer gehabt haben

Generalbundesanwalt Peter Frank geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der rund zwei Wochen nach der Tat festgenommene Hauptverdächtige Stephan E. hatte zunächst ein Geständnis abgelegt, dieses später aber widerrufen. Ihm wird Mord vorgeworfen, wegen Beihilfe dazu laufen außerdem Ermittlungen gegen Markus H. und Elmar J., die mit dem Verkauf der Tatwaffe in Verbindung gebracht werden.

Umzug der Soko von Kassel nach Wiesbaden geplant

Die Soko "Liemecke", die nach einem nahe am Tatort gelegenen Bach benannt wurde, ist noch in Räumen des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel untergebracht. Geplant sei in den kommenden Wochen aber der Umzug nach Wiesbaden ins Landeskriminalamt, teilte das LKA mit.