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Homöopathie umstritten

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Montgomery: Ärzte dürfen weiterhin Homöopathen sein

Innerhalb der Ärzteschaft ist eine heftige Debatte entbrannt, ob sich Ärzte zusätzlich als Homöopathen bezeichnen dürfen. Vor dem Auftakt des Ärztetags plädiert der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Montgomery, für eine pragmatische Lösung.

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In den vergangenen Jahren haben Tausende von Ärzten eine zusätzliche homöopathische Ausbildung gemacht, auch weil das immer mehr Patienten wünschen. Sie haben damit neben ihrer Facharztausbildung auf ihrem Praxisschild geworben. Ob das auch in Zukunft noch möglich sein wird, soll auf dem Ärztetag in Erfurt entschieden werden, wie Frank Ulrich Montgomery in der radioWelt auf Bayern 2 sagte. "Es ist eine Tatsache, dass Homöopathie vielen Menschen hilft." Wichtig sei, dass es jemand mache, der wisse, wann sie nicht mehr helfe "und dann auf normale schulmedizinische Verfahren umsteigen kann". Frank Ulrich Montgomery

Der Präsident der Bundesärztekammer plädiert für eine sachliche Debatte. Die bekannte Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert hatte die Homöopathie als "Esoterik" bezeichnet und die Abschaffung des Zusatztitels gefordert.