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Mit dem Auto nach Österreich und Italien: Was muss ich beachten? | BR24

© pa/dpa/Roland Mühlanger

Mit dem Auto nach Österreich und Italien: Was muss ich beachten?

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    Mit dem Auto nach Österreich und Italien: Was muss ich beachten?

    Derzeit ändern sich die Reisebestimmungen teilweise täglich. Seit heute ist Urlaub auch in Österreich möglich. Bei der Rückreise aus Italien gilt in Österreich aber derzeit noch das Stopp-Verbot. Also: Vorher in Italien tanken und aufs Klo gehen.

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    • BR24 Redaktion

    Seit heute dürfen deutsche Urlauber auch nach Österreich reisen. Damit entfällt bei Reisen nach Italien, die seit Mittwoch erlaubt sind, auch das gestern ausgesprochene Verbot, in Österreich bei der Durchfahrt fürs Tanken oder Pinkelpausen anzuhalten, so der ADAC und auch das ARD-Studio in Wien.

    Bei der Rückreise Tanken in Italien nicht vergessen

    Wer allerdings nach dem Urlaub aus Italien zurückkommt und durch Österreich will, muss sich derzeit noch verpflichten, Österreich ohne Zwischenstopps zu durchqueren. Das heißt: In Italien noch auf die Toilette gehen und vor allem tanken: Vom Reschenpass nach Scharnitz sind es gute 110 Kilometer (weiter nach Mittenwald und Garmisch), vom Brenner über Innsbruck nach Scharnitz sind es knappe 70 Kilometer und vom Brenner nach Kufstein 110 Kilometer.

    Reise über die Schweiz nach Italien noch nicht möglich

    Da die Schweiz ihre Grenzen für deutsche Urlauber noch nicht geöffnet hat, ist auch eine Durchreise nach Italien derzeit nicht möglich. Die Rückreise von Italien über die Schweiz ist jedoch laut ADAC möglich, da die Schweiz es Durchreisenden erlaubt, auf dem schnellsten Weg in ihr Heimatland zu reisen. Dann gilt wieder, vorher ausreichend Benzin oder Diesel zu tanken: Von Como über den Bernardinopass bis Bregenz sind es gut 260 Kilometer (Vorsicht: mehr Spritverbrauch in den Bergen!).

    Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bleibt

    Trotz des Entschlusses Österreichs: Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt weiterhin bis zum 15. Juni. Diese ist aber als Appell zu verstehen, auf Reisen zu verzichten, entspricht also keinem Reiseverbot.

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