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Missbrauchs-Vorwurf: Inhaftierter US-Milliardär Epstein ist tot | BR24

© BR/Antje Passenheim

Ihm wurde sexueller Missbrauch und Frauenhandel vorgeworfen: Nun hat sich US-Milliardär Epstein in seiner Gefängniszelle laut übereinstimmenden Medienangaben selbst getötet.

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Missbrauchs-Vorwurf: Inhaftierter US-Milliardär Epstein ist tot

Ihm wurde sexueller Missbrauch und Frauenhandel vorgeworfen: Nun hat sich US-Milliardär Epstein in seiner Gefängniszelle laut übereinstimmenden Medienangaben selbst getötet.

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Der des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigte US-Milliardär Jeffrey Epstein hat Medienberichten zufolge in seiner Gefängniszelle Suizid begangen. Der 66-Jährige sei am Samstagmorgen tot aufgefunden worden, berichteten unter anderem die Zeitung "New York Times" und die Nachrichtenagentur AP.

Bis zu 45 Jahre Haft im Falle von Verurteilung

Epstein wurden von der Staatsanwaltschaft auch Frauenhandel und Verschwörung zum Frauenhandel vorgeworfen. Er soll zwischen 2002 und 2005 mehrere teils minderjährige Mädchen in seinen Häusern in New York und Florida sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Im Falle einer Verurteilung hätten ihm bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Der Prozess gegen ihn hätte frühestens im Juni 2020 begonnen.

Rücktritt des Arbeitsministers

Im Zuge des Missbrauchsskandals war vergangenen Monat US-Arbeitsminister Alex Acosta zurückgetreten. Er hatte als Staatsanwalt vor mehr als zehn Jahren eine außergerichtliche Einigung mit Epstein mit ausgehandelt, die diesem im Gegenzug für ein Geständnis ein Verfahren an einem Bundesgericht ersparte. Der Investmentbanker erhielt lediglich eine 18-monatige Haftstrafe und kam nach Ablauf von 13 Monaten frei. Ein Verfahren vor einem Bundesgericht blieb ihm erspart.