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Mindestens fünf Verletzte bei erstem Stiertreiben in Pamplona | BR24

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In Pamplona werden seit heute acht Tage lang jeweils sechs Kampfbullen sowie mehrere Leitochsen von Hunderten Menschen in die Arena getrieben. Dort findet abends die «Corrida» - der Stierkampf - statt.

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Mindestens fünf Verletzte bei erstem Stiertreiben in Pamplona

Zum Auftakt der weltberühmten Stierhatz im spanischen Pamplona sind am Sonntagmorgen mindestens fünf Läufer verletzt worden. Alle mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bei zwei der von Hörnern aufgespießten Männern handelt es sich um Amerikaner.

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Bei dem in Spanien nach wie vor sehr populären Stiertreiben durch die engen Gassen von Pamplona sind gleich zum Auftakt fünf Menschen verletzt worden. Alle mussten im Krankenhaus behandelt werden. Drei Teilnehmer seien durch Hornstöße verwundet worden, zwei weitere würden wegen Gehirnerschütterungen behandelt, zitierte das spanische Fernsehen einen Sprecher der Klinik.

23-jähriger Amerikaner bei Stiertreiben am schwersten verletzt

Bei zwei der aufgespießten Männer handele es sich um Amerikaner, von denen einer - ein 23-Jähriger aus Kentucky - am schwersten verletzt worden sei. Die Hatz - auf Spanisch "Encierro" - dauerte zwei Minuten und 41 Sekunden und war damit Medienberichten zufolge relativ schnell. Gleich mehrere Läufer stürzten, auch ein Stier lag zeitweise am Boden.

Bis zum 14. Juli werden täglich sechs Kampfbullen sowie mehrere Leitochsen für die Stierkämpfe am Abend in die Arena gejagt. Die weltberühmten Stierhatzen werden jeden Tag live im Fernsehen übertragen. Beim ersten "Encierro" seien die Tiere zwischen 540 und 615 Kilo schwer gewesen, berichtete der Sender RTVE.

Tierschützer demonstrieren gegen Veranstaltung in Pamplona

Bei den Mutproben der wagemutigen Läufer über die 875 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende Teilnehmer verletzt, im vergangenen Jahr waren es 42. Das letzte Todesopfer gab es im Jahr 2009. Im Vorfeld hatten erneut Tierschützer gegen die umstrittene Veranstaltung protestiert.