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Mindestens ein Toter bei Unwetter in Italien | BR24

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In Italien kam mindestens ein Mensch bei Starkregenfällen und Überflutungen ums Leben. Vor allem die Regionen Ligurien und das Piemont sind betroffen. Noch immer werden zwei Menschen vermisst. 900 Einsatzkräfte sind vor Ort.

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Mindestens ein Toter bei Unwetter in Italien

Heftige Unwetter haben in großen Teilen von Norditalien Überschwemmungen verursacht, mindestens ein Mensch kam ums Leben. Der Wetterdienst warnt weiter vor Starkregen und Überflutungsgefahr am Mittelmeer.

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Betroffen war in der Nacht vor allem Norditalien. Heftige Gewitter verursachten Überschwemmungen. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben.

Schwere Schäden in Norditalien

Erdrutsche, Murenabgänge und Überschwemmungen - Am Morgen zeigte sich das Ausmaß der heftigen Regenfälle in der Nacht. Wie Rettungskräfte mitteilten, wurde in der Stadt Capriate d'Orba ein Taxi von den Fluten fortgerissen und eine Brücke fortgespült. Der Taxifahrer konnte sich nicht mehr retten und starb. Ein brasilianischer Fahrgast schaffte es aus dem Fahrzeug und kletterte auf einen Baum, wie italienische Medien berichteten.

Noch immer werden Menschen vermisst

In einem anderen Gebiet der Katastrophenregion würden zwei Männer im Alter von 61 und 84 Jahren vermisst, teilte die Feuerwehr mit. Zwischen Mailand und Genua seien die Einsatzkräfte zu rund 900 Einsätzen ausgerückt, etwa wegen überschwemmter Straßen und Eisenbahnstrecken. Nach Angaben des italienischen Bauernverbandes Coldiretti stieg der Fluss Po binnen 24 Stunden um dreieinhalb Meter, auch der Wasserstand des Lago Maggiore habe einen historischen Höchststand erreicht.

Seit Herbstbeginn hätten in Italien drei Stürme pro Tag gewütet und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, erklärte der Agrarverband. "Und während der Norden unter Regenwolken liegt, haben im Süden Hitze und fehlende Regenfälle einen Dürrealarm ausgelöst." Italien erlebe derzeit "die Auswirkungen des Klimawandels, wobei außergewöhnliche Wetterereignisse zur Norm werden", warnte Italiens größter Bauernverband.

© ARD/Jörg Seisselberg

Heftige Unwetter haben in großen Teilen von Norditalien Überschwemmungen verursacht, mindestens ein Mensch kam ums Leben. Der Wetterdienst warnt weiter vor Starkregen und Überflutungsgefahr am Mittelmeer.