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Tote bei Busunglück auf Madeira
© Reuters
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Tote bei Busunglück auf Madeira

Bei einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagenturen berichten, es habe mindestens 29 Tote gegeben. Die deutsche Botschaft in Lissabon teilte mit, es seien deutsche Touristen unter den Opfern. Örtliche Medien meldeten dagegen, bei allen Opfern - 11 Männern und 17 Frauen - handele es sich um deutsche Touristen.

Bundesregierung: "Entsetzliche Nachrichten aus Madeira"

Die Bundesregierung reagierte bestürzt auf das Busunglück. "Mit großer Erschütterung haben wir von dem tragischen Busunglück auf Madeira erfahren. Wir müssen leider davon ausgehen, dass Opfer aus Deutschland sind", erklärte das Auswärtige Amt. Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte:

Portugals Ministerpräsident António Costa kondolierte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er sei bestürzt und übermittle der Kanzlerin "in dieser schweren Stunde" sein Bedauern, twitterte Costa.

Fahrer verlor offenbar die Kontrolle

Der Fahrer und der Reiseleiter hätten verletzt überlebt, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden.

Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço. Der Fahrer hatte offenbar in einer Kurve die Kontrolle über den Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinunter auf ein Haus stürzte. "Mein Gott, ich bin sprachlos", sagte der Bürgermeister von Caniço, Filipe Sousa.

Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar.

Busunglück auf Madeira

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