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Mindestens 23 Tote durch Tornados in den USA | BR24

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Fast einen Kilometer breit, Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Stundenkilometern: Mit zerstörerischer Wucht ziehen mehrere Wirbelstürme durch den Südosten der USA. Warnungen der Behörden wurden missachtet - mit verheerenden Folgen.

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Mindestens 23 Tote durch Tornados in den USA

Im Bundesstaat Alabama haben Tornados schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben, weitere wurden teils schwer verletzt. Derzeit wird noch nach Vermissten gesucht.

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Mehrere Tornados haben im südlichen US-Bundesstaat Alabama mindestens 23 Menschen getötet. Jay Jones, Sheriff von Lee County, sagte zu US-Medien, unter den Opfern seien auch mehrere Kinder. Mehrere Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden. Derzeit werde noch nach Vermissten gesucht.

Rund ein Dutzend Wirbelstürme

Neben Alabama wurden auch Gebiete im benachbarten Georgia von den Tornados getroffen, die laut Nationalem Wetterdienst auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 218 Kilometern pro Stunde kamen. Die Rede war von rund einem Dutzend Wirbelstürmen in beiden Bundesstaaten.

Besonders hart traf es anscheinend die Gemeinde Beauregard, aus der massive Schäden gemeldet wurden. Der Tornado habe "katastrophale" Schäden angerichtet, so Sheriff Jones. Die Spur der Verwüstung sei rund 400 Meter breit und mehrere Kilometer lang. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und gesperrte Straßen mit Rettungsfahrzeugen. Das genaue Ausmaß der Zerstörung war zunächst unklar.

Die Behörden hatten zwar eine Warnung vor gefährlichen Tornados erlassen und die Bewohner der Gegend zu äußerster Vorsicht angehalten. Doch die Warnungen gingen teils ins Leere.

Rettungskräfte mit Großaufgebot im Einsatz

Selbst US-Präsident Donald Trump meldete sich über Twitter zu Wort und rief dazu auf, sich für weitere Wirbelstürme zu wappnen.

Laut Wetterdienst hatte der erste Tornado, der Lee County traf, einen Durchmesser von fast einem Kilometer. Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigten zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und mit Trümmern übersäte Straßen. Nahe der Stadt Smiths Station stürzte ein Mobilfunkmast auf eine vierspurige Schnellstraße. In Tausenden Haushalten fiel der Strom aus.

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ihre Bergungsarbeiten und die Suche nach Opfern wurden jedoch durch die einbrechende Dunkelheit erschwert. Eingesetzt wurden laut Sheriff Jones auch Drohnen mit Wärmebildkameras.

"Tag der Zerstörung"

Der Rechtsmediziner von Lee County, Bill Harris, sagte dem Fernsehsender WFSA 12, dass die Retter zu einigen der betroffenen Ortschaften wegen der chaotischen Lage noch gar nicht durchdringen konnten. Einige Verletzte seien von Lastwagenfahrern aus der Gefahrenzone gebracht worden. "Das ist ein Tag der Zerstörung für Lee County", sagte Harris. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir zu meinen Lebzeiten schon einmal eine solche Lage mit Massen an Opfern gehabt hätten."