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Schiffswracks nach dem Hurrikan
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Schiffswracks nach dem Hurrikan

Die Zahl der Toten durch Hurrikan "Michael" in den USA ist auf mindestens 16 Menschen gestiegen. Die Behörden von Jackson County im Bundesstaat Florida meldeten drei weitere Tote, nachdem am am Freitag bereits vier Sturm-Tote bestätigt worden waren. Im Staat Virginia kamen fünf Menschen ums Leben, drei Menschen in North Carolina und eine Person in Georgia.

Behörden rechnen mit steigender Totenzahl

Die Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Toten noch steigt: "Ich habe das Gefühl, dass sie noch weitere Opfer finden werden", sagte Senatur Marco Rubio aus Florida.

Der Chef der Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, sagte, er hoffe, dass die Opferzahl nicht dramatisch steigen werde - "aber ich habe Grund zu der Annahme, dass wir in einige der am schlimmsten betroffenen Gebiete noch gar nicht vorgedrungen sind."

Zu klären ist auch der Verbleib von 285 Menschen, die sich der Aufforderung zur Evakuierung des Ortes Mexico Beach widersetzt hatten.

Suche mit Spürhunden und Drohnen

Hurrikan "Michael" war am Mittwoch auf Land getroffen und hatte die Ortschaft nahezu ausgelöscht. Nach Angaben des Gouverneurs Rick Scott sind mehr als 1700 Rettungskräfte in das Gebiet entsandt worden.

Sie gehen derzeit mit Drohnen und schwerem Gerät auf die Suche nach Überlebenden und schicken Spürhunde in die Trümmer eingestürzter Häuser. Immer wieder haben sie dabei mit Zusammenbrüchen der Energie- und Stormversorgung zu kämpfen, so dass Telefone und Gerätschaften nur eingeschränkt funktionieren.

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