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16 Mitglieder einer Familie in Mexiko an Covid-19 gestorben | BR24

© dpa-Bildfunk/Christian Chavez

Mexiko: Arbeiter legen einen Sarg in ein Grab eines städtischen Friedhofs.

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    16 Mitglieder einer Familie in Mexiko an Covid-19 gestorben

    Corona hat eine Familie in Mexiko besonders heftig getroffen: Binnen weniger Monate sind 16 Angehörige an dem Virus gestorben. Ein Hinterbliebener wünscht sich, dass die Menschen die Krankheit ernster nehmen.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Binnen Monaten sind 16 Mitglieder einer mexikanischen Familie am Coronavirus gestorben. Wie die Tageszeitung "Milenio" am Dienstag berichtet, ist der Grund für die vielen Todesfälle, dass die Familie an der Beerdigung eines an Covid-19 erkrankten Verwandten teilgenommen hatte.

    Fast die gesamte Familie ausgelöscht

    Der erste Todesfall in der Familie ereignete sich bereits im vergangenen Jahr in Tultepec im Bundesstaat Mexico, in der Nähe der Hauptstadt Mexiko-Stadt. "Ich hatte nicht einmal Zeit zu weinen, ich bin wie betäubt", sagte Jose Martin Chavez Enriquez, der einen Großteil seiner Familie durch die Pandemie verlor. "Das Virus hat fast meine gesamte Familie ausgelöscht. Sie wurden krank und starben", so der Spa-Besitzer.

    Hinterbliebener will, dass die Leute Corona ernster nehmen

    "Ich möchte, dass die Leute die Krankheit ernst nehmen und sich schützen", sagte Chavez. Deshalb sei er damit an die Öffentlichkeit gegangen. Ihn selbst habe der Tod seiner Verwandten in finanzielle Schwierigkeiten gebracht, da er für die Beerdigungen, die medizinische Behandlung und den Kauf von Sauerstoff aufkommen musste.

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