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Merkel zu Teil-Lockdown: Wir müssen "solidarisch zusammenstehen" | BR24

© Bundeskanzleramt

In ihrem Videopodcast ruft die Bundeskanzlerin angesichts des neuen Teil-Lockdowns zu Solidarität auf, um die Infektionszahlen "wieder in den Griff" zu bekommen. Zugleich kündigt Merkel zusätzliche Hilfen für Unternehmen und die Kulturbranche an.

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Merkel zu Teil-Lockdown: Wir müssen "solidarisch zusammenstehen"

In ihrem Videopodcast ruft die Bundeskanzlerin angesichts des neuen Teil-Lockdowns zu Solidarität auf, um die Infektionszahlen "wieder in den Griff" zu bekommen. Zugleich kündigt Merkel zusätzliche Hilfen für Unternehmen und die Kulturbranche an.

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"Vier lange schwere Monate" stünden bevor, die auch der Wirtschaft viel abverlangen werden, so die Kanzlerin in der neuesten Folge ihres Video-Podcasts. Darum werde sie am Mittwoch mit Vertretern der Industrie und der Arbeitgeber über Möglichkeiten beraten, die Auswirkungen abzufedern.

Kontaktbeschränkungen "wichtigster Hebel"

Die rapide steigenden Infektionszahlen machten es unumgänglich, "schnell und konsequent" zu handeln, bevor, so Merkel, immer mehr schwer erkrankte Corona-Patienten "unsere Intensivstationen an die Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit bringen". Und das Ausfallen von immer mehr Menschen, die in Quarantäne müssen, die gesellschaftliche Infrastruktur gefährde. Nach Stand der Wissenschaft seien Kontaktbeschränkungen "der wichtigste Hebel" dafür, so die Botschaft des Videopodcasts.

Teil-Lockdown: "Das ist hart, das weiß jeder"

"Je weniger Menschen sich begegnen, die sich infizieren können, desto besser", sagt Merkel. Darum müssten Gastronomiebetriebe und andere Bereiche, wo viele Menschen zusammenkommen, für den Monat November schließen. "Das ist hart. Das weiß jeder von uns", so die Bundeskanzlerin, zumal es viele Unternehmen, Selbstständige oder Vereine treffe, die schon seit Beginn der Corona-Pandemie Umsatzeinbußen zu beklagen hätten.

Bund und Länder stellen bis zu zehn Milliarden Euro

Für Unternehmen und Betriebe, die durch die aktuelle Krise "unverschuldet in Schwierigkeiten gekommen sind", stellt Merkel zusätzliche Hilfen von Bund und Ländern in Höhe von bis zu zehn Milliarden Euro in Aussicht. Auch die Kultur solle mit diesen zusätzlichen Hilfen unterstützt werden. Lasten seien gesenkt worden und Leistungen erhöht, um damit "positive Impulse für die Konjunktur" zu setzen. Merkel appelliert an die Solidarität und den Gemeinsinn der Bürger, um "die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen".

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