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Merkel stellt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien infrage | BR24

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Die Bundesregierung stoppt ihre Rüstungsexporte an Saudi-Arabien. Grund dafür ist laut Bundeskanzlerin Merkel der Fall des regierungskritischen Journalisten Khashoggi, der unter rätselhaften Umständen getötet wurde.

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Merkel stellt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien infrage

Die Bundesregierung stoppt ihre Rüstungsexporte an Saudi-Arabien. Grund dafür ist laut Bundeskanzlerin Merkel der Fall des regierungskritischen Journalisten Khashoggi, der unter rätselhaften Umständen getötet wurde.

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Weitere deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sind nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel aktuell ausgeschlossen. Mit Blick auf die Tötung des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag in Berlin, Rüstungsexporte könnten nicht stattfinden, "in dem Zustand, in dem wir im Augenblick sind".

Aufklärung zu Tod Khashoggis gefordert

Zu der Tat, die sie in aller Schärfe verurteile, gebe es dringenden weiteren Klärungsbedarf. Längst liege nicht alles dazu auf dem Tisch, längst seien nicht die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden. Ähnlich hatte sich bereits am Samstag Außenminister Heiko Maas (SPD) geäußert.

Auf massiven Druck hin hatte die autoritäre Staatsführung Saudi-Arabiens die Tötung Khashoggis eingeräumt. Demnach kam der 59-Jährige bei einer Schlägerei um. Saudi-Arabien ist in diesem Jahr bisher nach Algerien der zweitgrößte Kunde der deutschen Rüstungsindustrie: Bis zum 30. September erteilte die Regierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro.

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