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Merkel-Kritiker beschließen "konservatives Manifest" | BR24

© pa/dpa

Manuel Hagel (l-r), baden-württembergischer CDU-Generalsekretär, Christean Wagner, Hessens Ex-Justizminister, Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der «WerteUnion», und Sylvia Pantel, CDU-Bundestagsabgeordnete

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    Merkel-Kritiker beschließen "konservatives Manifest"

    Konservative in der Union fordern eine Rückkehr der CDU/CSU zu ihrem "Markenkern". Die Gruppierung "Werte-Union" hat dazu ein kritisches Strategiepapier beschlossen.

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    Im sogenannten "konservativen Manifest" wird das Ende des Kurses der Union Richtung Mitte gefordert. Scharf kritisiert wird in dem Papier die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel. Stattdessen mahnt die Gruppe eine schnelle und konsequente Abschiebung illegaler Einwanderer und ein Ende der doppelten Staatsbürgerschaft an. Zudem wird betont, dass Ehe und Familie sowie das Leitbild Vater-Mutter-Kinder die wichtigsten Grundlagen der Gesellschaft seien. Einzelne Punkte wie die Wiedereinführung der Wehrpflicht blieben umstritten und sollen erst geprüft werden. 

    Spahn schickt Grußwort an Merkel-Kritiker

    Die Werte-Union war von einem Jahr in Baden-Württemberg gegründet worden - begleitet von Kritik auch der CDU-Führung in Stuttgart. Am Samstag kam jedoch demonstrativ der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Manuel Hagel, als Gastredner nach Schwetzingen. Der Chef der Werte-Union, Alexander Mitsch, sprach von einem "Handschlag" zwischen der Gruppierung und der Parteiführung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte ein Grußwort geschickt. "Wenn wir reden und handeln in einer Haltung, die breite, sich bürgerlich fühlende Schichten zuletzt oft schmerzlich vermisst haben, dann können wir die AfD überflüssig machen", so Spahn.