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Menschenrechtsorganisation verklagt Apple, Tesla und Co. | BR24

© Thomas Coombes/amnesty international/dpa

Ein Kind in einer Kobaltmine

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    Menschenrechtsorganisation verklagt Apple, Tesla und Co.

    Eine US-amerikanische Menschenrechtsorganisation hat mehrere große Technikkonzerne verklagt. Darunter Apple, Microsoft und Tesla. Sie wirft ihnen vor, von Kinderarbeit in den Kobaltminen der Demokratischen Republik Kongo zu profitierten.

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    Die International Rights Advocates (IRA) reichte an einem Gericht in Washington im Namen von 14 anonymen Opfern Sammelklage gegen Apple, Microsoft, Tesla, Dell sowie die Google-Mutter Alphabet ein. Es sind demnach Angehörige von Kindern, die beim Einsturz von Stollen getötet oder verstümmelt wurden. Die Technikkonzerne sollen von Kinderarbeit in Kobaltminen in der Demokratischen Republik Kongo profitieren.

    Vorwurf: Kinderarbeit unter "steinzeitlichen Bedingungen"

    Kinder im Kongo würden "unter steinzeitlichen Bedingungen" für zwei bis drei Dollar pro Tag in den Kobaltminen arbeiten, heißt es in der Sammelklage, die bereits am Sonntag eingereicht wurde.

    Kobalt wird für die Produktion von Batterien in Elektroautos, Smartphones und für erneuerbare Energien benötigt. Schätzungen zufolge verfügt die Demokratische Republik Kongo über 65 Prozent der weltweiten Kobaltreserven. Der Abbau ist dort wegen Kinderarbeit und miserabler Arbeitsbedingungen in der Kritik.