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Nach dem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus.
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BR24 Redaktion
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Nach dem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus.

Nach dem tödlichen Messerangriff im australischen Melbourne geht die Polizei von einer terroristischen Tat aus. "Wir behandeln das jetzt als einen terroristischen Vorfall", sagte Polizeichef Graham Ashton am Freitag. Der mutmaßliche Täter, der zuvor in Melbourne mit einem Messer einen Menschen getötet und zwei weitere verletzt hatte, sei der Polizei seit längerem bekannt.

Der Mann hatte Gasflaschen auf der Ladefläche seines Pick-ups

Augenzeugenberichten zufolge begann der Angriff in dem zentral gelegenen Geschäftsviertel der Stadt gegen 16.20 Uhr (Ortszeit). Kurz vorher war der Pick-up des Angreifers in Flammen aufgegangen. Der ursprünglich aus Somalia stammende Mann habe auf der Ladefläche des Fahrzeugs Gasflaschen transportiert, teilte die Polizei mit.

Sicherheitskräfte schossen den Täter nieder

Örtliche Medien verbreiteten Videoaufnahmen, in denen ein großer Mann in einer dunklen Tunika mit einem Messer auf Polizeibeamte losgeht. Die Sicherheitskräfte schossen den Mann schließlich nieder, er wurde laut Polizei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

IS-Miliz behauptet für den Messerangriff verantwortlich zu sein

Die Dschihadistenmiliiz Islamischer Staat (IS) behauptet für den tödlichen Messerangriff in Melbourne verantwortlich zu sein. In einer am Freitag von dem IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt. Ein Messerangreifer hatte in Melbourne einen Passanten erstochen und zwei weitere verletzt, bevor er von der Polizei niedergeschossen wurde.