Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Mehr Spieler in den bayerischen Spielbanken | BR24

© dpa/pa/Karl-Josef Hildenbrand

Eine Kugel liegt in der Spielbank Lindau im Kessel eines Roulette-Tisches.

Per Mail sharen
Teilen

    Mehr Spieler in den bayerischen Spielbanken

    Bayerns staatliche Spielbanken haben laut Finanzminister Albert Füracker (CSU) im letztem Jahr wieder mehr Gäste angezogen und ein Plus erwirtschaftet. Mit dem Glückspiel lief es nicht immer gut: Die Casinos hatten Bayern zuvor wenig Profit beschert.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Nach jahrelangen Schwierigkeiten und mehrfachen roten Zahlen haben die neun staatlichen Spielbanken wieder mehr Gäste angezogen: 2018 stieg der Bruttoertrag um gut zwölf Prozent auf 72,7 Millionen Euro, wie Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag erklärte.

    2017 machten Bayerns Spielbanken Verlust

    Ob auch unter dem Strich ein Nettogewinn dabei herauskam, teilte Füracker nicht mit. Zuvor hatte der Freistaat über Jahre kein Glück beim Glücksspiel: Im Jahr 2017 erwirtschafteten die neun Häuser zusammen einen Verlust von 1,6 Millionen Euro, wie aus dem neuen Beteiligungsbericht der Staatsregierung hervorgeht.

    Neue Automaten, besser Gastronomie im Casino

    2016 hatte es ein kleines Plus gegeben, 2015 ein Minus. Um gegenzusteuern, hatten die Spielbanken unter anderem neue Automaten angeschafft und die Gastronomie verbessert.

    "Die gestiegenen Besucherzahlen zeigen, dass die Maßnahmen in die richtige Richtung gehen", so Füracker.

    Die staatlichen Spielbanken stehen in Lindau, Garmisch-Partenkirchen, Feuchtwangen, Bad Wiessee, Bad Kissingen, Bad Reichenhall, Bad Steben, Bad Füssing und Bad Kötzing.