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Medien: Autobauer bieten Umtauschprämien für alte Diesel an | BR24

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Am Montag soll es die große Diesel-Lösung geben: die Bundesregierung will endgültig entscheiden, wie sie Diesel- Fahrern in Ballungsgebieten drohende Fahrverbote ersparen will.

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Medien: Autobauer bieten Umtauschprämien für alte Diesel an

Die deutschen Autobauer wollen für alte Dieselfahrzeuge laut einem Bericht Umtauschprämien von bis zu 10.000 Euro anbieten. Das soll demnach aber nur in besonders belasteten Städten gelten. Jetzt hat sich Verkehrsministerium dazu geäußert.

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Die Autobauer bieten nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ eine Umtauschprämie von bis zu 10.000 Euro für alte Dieselfahrzeuge. Dafür könnten die Kunden ihre Autos mit den Abgasnormen Euro 4 und 5 gegen moderne Diesel oder Benziner eintauschen, berichtet das Blatt ohne Angabe von Quellen. Volkswagen zahle zwischen 4.000 und 10.000 Euro, abhängig vom Wert des Fahrzeuges, das der Kunde anstelle des alten Dieselfahrzeugs nehme. Daimler wolle zwischen 3.000 und 10.000 Euro zahlen, BMW pauschal 6.000 Euro.

Umtauschprämie nur in besonders belasteten Städten

Voraussichtlich gelte das Umtauschprogramm nur für 14 Städte und deren Umland, in denen eine besonders hohe Stickoxidbelastung gemessen worden sei, heißt es in dem Bericht weiter. Dabei handle es sich um München, Stuttgart, Köln, Reutlingen, Düren, Hamburg, Limburg an der Lahn, Düsseldorf, Kiel, Heilbronn, Backnang, Darmstadt, Bochum und Ludwigsburg. Dieselfahrer aus Berlin oder Frankfurt am Main hätten dagegen keinen Anspruch auf die Sonderkonditionen.

Ministerium: Maßnahmen auch für weniger belastete Städte

Das Bundesverkehrsministerium hat als Reaktion auf den Bericht versichert, man arbeite an einer Lösung, die nicht nur für die besonders belasteten Städte gelte. Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) hatte bereits am Freitag betont, dass es einen Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen geben soll.

Bewegung beim Autogipfel mit der Kanzlerin

Zuvor hatten sich die Autobauer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Spitzengespräch getroffen. Dabei habe es Bewegung gegeben, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold am Samstag im Deutschlandfunk. Für zahlreiche Diesel werde es die Möglichkeit einer technischen Nachrüstung geben. Auch das von Verkehrsminister Scheuer angestrebte Austauschprogramm für Dieselautos werde Teil des Kompromisses sein.

Scheuer soll bis Montag Kompromisspapier vorlegen

Scheuer steht nun in der Pflicht, den Spitzen der Koalition bis zu ihrem Treffen am Montagabend ein einigungsfähiges Papier vorzulegen. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD sowie Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wollen dann einen Schluss-Strich unter die monatelange Debatte ziehen.

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